Hitzewelle
LKH Wolfsberg spürt Folgen der hohen Temperaturen
- Die anhaltende Hitze führt vermehrt zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufproblemen. Ausreichendes Trinken und regelmäßige Abkühlung können helfen, hitzebedingten Problemen vorzubeugen.
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- hochgeladen von Kerstin Pussnig
Die Auswirkungen der aktuellen Hitzeperiode gehen an den Menschen in der Region nicht spurlos vorüber. Im LKH Wolfsberg suchen aufgrund der Hitze vermehrt Menschen die zentrale Akut- und Erstversorgungeinheit (ZAE) auf. Sonja-Maria Tesar, Medizinische Direktorin der KABEG im LKH Wolfsberg, im Gespräch mit MeinBezirk.
WOLFSBERG. "Wir spüren in unserer täglichen Patientenversorgung in der ZAE die Auswirkungen der Hitze. Es kommen vermehrt Patienten, die nach langem Aufenthalt in der Sonne über Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufprobleme klagen und wir diese Symptome der Hitze zuordnen", erklärt Tesar. Statistische Erfassungen gebe es keine, sie spricht von subjektiven Wahrnehmungen im medizinischen Alltag.
Vermehrt Trinken
Die Expertin warnt: "Beim Hitzschlag können auch erhöhte Körpertemperatur bis hin zu Bewusstseinseintrübungen auftreten, ebenso kann es durch die Exsikkose mit Elektrolytentgleisungen zu einem epileptischen Anfall kommen. Herzinsuffizienzpatienten, die unter Diuretika, das sind harntreibende Substanzen, stehen, können ihren Flüssigkeitshaushalt ohnehin schwieriger steuern." Die allgemein empfohlene Trinkmenge von 1,5 Litern sei laut Tesar bei diesen hohen Außentemperaturen zu wenig und führe zu Problemen.
Präventivmaßnahmen
Im LKH Wolfsberg wird gemäß eines Hitzeschutzplans gearbeitet, wichtig seien Präventivmaßnahmen, sowohl bei den stationären Patienten als auch bei den Mitarbeitern. So würden Patienten dazu angehalten, genug zu trinken und genau auf Symptome zu achten, die eine Folge der Hitze sein könnten. Die allgemeinen Empfehlungen, wie Stoßlüften am frühen Morgen und Verdunkeln der Räume zur Hitzevermeidung, seien laut Tesar in Anwendung. "Unsere Mitarbeit versorgen wir in dieser Phase zusätzlich auch mit gratis Mineralwasser", ergänzt Tesar.
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