Steuerreform: Frauen sind die großen Verlierer

Nun ist es amtlich!

Die EU-Kommission hat die Steuerreform der Bundesregierung, die 2016 in Kraft getreten ist, näher unter die Lupe genommen und einen Bericht dazu verfasst. Darin wird beschrieben, dass durch die Reform vor allem einkommensschwache Haushalte benachteiligt werden, da diese weniger von Steuererleichterungen profitieren. Ganz besonders sind davon Alleinerziehende betroffen, deren Armutsrisiko sogar angestiegen ist. Auch profitieren kinderlose Paare stärker als jene, die Kinder haben.

Wenn man sich nun überlegt, wer hauptsächlich in die Kategorien ‚einkommensschwach‘ und ‚alleinerziehend‘ fällt, muss man feststellen, dass es sich dabei vor allem um Frauen handelt. Vor der Steuerreform wurde eben genau davor gewarnt, dass Frauen durch diese benachteiligt werden.

Nach diesem Bericht steht auf alle Fälle fest, dass Frauen die großen Verlierer dieser Reform sind. Und, er ist ein weiteres Indiz dafür, dass Frauenpolitik in Österreich von Scheindebatten, Lippenbekenntnissen und Symbolpolitik geprägt wird. Die wahren Probleme der Frauen werden aber nicht angegangen. Sämtliche ‚Gender-Beauftragte, Töchter in Hymnen und Frauentag-Inszenierungen‘ nützen niemanden, wenn es genau die Frauen und ihre Kinder sind, die nach einer ‚Steuerentlastung‘ durch die Finger schauen und tatsächlich noch stärker armutsgefährdet sind als vor der Reform.

Es wird daher an der zukünftigen Regierung liegen, ein umfassendes Maßnahmenpaket zu erstellen, die diese Mängel behebt und betroffene Frauen aus der Armutsfalle holen kann.

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