Klimawandelaktion "Signale am Dachstein"

Mit einer Schulaktion am Zielhang der Planai zum Thema "Gletscherschwund" startete die Kunstaktion.
  • Mit einer Schulaktion am Zielhang der Planai zum Thema "Gletscherschwund" startete die Kunstaktion.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Roland Schweiger

Mit einem besonderen Kulturprojekt will man bis zum Jahre 2024 auf den Gletscherschwund am Dachstein hinweisen. Startschuss dafür war eine Schulaktion der Mittelschule Schladming. Dabei wurden am Planai-Zielhang riesige Quadrate in den Schnee gezeichnet, um den Gletscherschwund bildlich darzustellen. Sozusagen ein angewandtes Mathematikprojekt in Verbindung mit Geografie und Glaziologie (Gletscherkunde). Dabei wird die Verkleinerung des Dachsteingletschers innerhalb von 170 Jahren veranschaulicht.

Aufmerksamkeit

Es ist dies ein Projekt der MS Schladming in Zusammenarbeit mit den Planai-Hochwurzen-Bahnen, dem Wintersportverein Schladming, dem Kulturamt der Stadt Schladming und wurde initiiert von Lois Strimitzer und dem Lehrerteam der MS Schladming. Die Quadrate sind auch von der Ramsauer Straße aus sichtbar, um so auch die Aufmerksamkeit von der anderen, gegenüberliegenden, Planaiseite zu erreichen.

Länderübergreifend

Dieses Schülerprojekt am Zielhang der Planai ist aber nur der Beginn des groß angelegten Kulturprojektes "Signal am Dachstein". Es findet im Rahmen des steirischen Kunstfestivals "La Strada" gemeinsam mit dem oberösterreichischen "Festival der Regionen" statt. Eingebunden sind darin alle Gemeinden rund um das Dachsteinmassiv. Am 20. Juni 2021 wird in Kooperation mit den niederländischen Klangkünstlern Strijbos und Van Rijswijk, dem Festival der Regionen Oberösterreich und dem Europäischen Netzwerk IN SITU am Dachstein eine Landschaftsoper präsentiert.

Exklusive Landschaftsoper

Die Raumklang-Installation der beiden niederländischen Klangforscher und Komponisten bildet den Höhepunkt einer Landschaftsoper, deren Ouvertüre bereits in den Tälern beginnt. Ausgehend von unterschiedlichen Orten in der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg, werden die Teilnehmer in der Nacht mit Bussen oder auch auf Alpinwegen aufbrechen, um sich gemeinsam der natur- und kulturgeschichtlichen Entwicklung der Landschaft des Dachstein-Massivs zu nähern. Die Gestaltung dieses Weges zur Ouvertüre der Landschaftsoper erfolgt gemeinsam mit Künstlern aus der Region.

Gemeinsames Gestalten

Denn das Projekt bindet die lokale Szene in den künstlerischen Gestaltungsprozess ein. Es werden Experten aus der Region (Alpenverein, Naturfreunde, Bergrettung, Gemeinden, Tourismus- und Seilbahnunternehmen, Umweltspezialisten, Gletscher- und Naturforscher, Künstler und Kulturschaffende) eingeladen, sich dem Thema Klimaveränderung und Gletscherschwund zu widmen und gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zur Schärfung des Bewusstseins für dieses brisante Thema zu leisten.
Bis 2024 sollen weitere Veranstaltungen rund um das Dachsteinmassiv entstehen.


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