Ausgezeichnete Baudenkmäler
St. Gallen hat zwei Wahrzeichen

Das Hallerhaus ist auch bekannt als Gasthof zur Post.
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  • Das Hallerhaus ist auch bekannt als Gasthof zur Post.
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  • hochgeladen von Roland Schweiger

In Graz wurden die steirischen Wahrzeichen 2018 gekürt. Unser Bezirk war doppelt erfolgreich. Unter dem Motto "Vergangenheit trifft Zukunft" stand die Auszeichnung des Steirischen Wahrzeichens, die seit über 20 Jahren an Musterbeispiele revitalisierter Bauobjekte verliehen wird. Erfreulicherweise konnten auch in diesem Jahr zwölf vorbildliche Revitalisierungsprojekte als „Steirische Wahrzeichen“ ausgezeichnet werden. „Bau-Kultur stiftet kulturelle Identität und prägt unseren Alltag in allen Lebensbereichen. Daher ist es umso wichtiger, alten Gemäuern, von Wohnhäusern, über Industriedenkmäler bis hin zu Sakralbauten, durch außerordentliches Engagement der Bauherren und professionelle Handwerkskunst wieder neues Leben einzuhauchen", so der zuständige Landesrat Johann Seitinger. "Was wir heute tun, ist das Kulturerbe der Zukunft. Es geht nicht nur um das Erhalten und Bewahren von traditionellem Kulturgut, sondern auch um Innovation".

Ausgezeichnete Objekte

Auch im Bezirk Liezen haben sich zwei Bauherren durch ihre Leistung um die Erhaltung und Bewahrung heimischer Baudenkmäler verdient gemacht. In der Marktgemeinde St. Gallen wurde das Hallerhaus von Dr. Sui Yali und das „Pantzhaus“ im Besitz der Marktgemeinde St. Gallen, ausgezeichnet. Das „Hallerhaus“ wurde in mühevoller und akribischer Arbeit von Dr. Sui Yali revitalisiert und dient nun als Arztpraxis und Wohnhaus. Es besitzt, typisch für bedeutende Hammerherrenhäuser der Region, eine Sgraffitofassade. Diese stammt aus der Zeit um 1600 und besteht aus Bändern mit Pflanzenmotiven.

Legendäres Haus

Im „Pantzhaus“ befindet sich heute das Marktgemeindeamt. Früher diente es als Gericht und stellt gleichzeitig das älteste Haus des Marktes dar. Bereits 1600 prägte das „Pantzhaus“ das Ortsbild von St. Gallen. Der Erbauer des Hauses war 1530 der Gewerke und Hammermeister Wolfgang Pantz der Erste. Er begründete damit den Stammsitz der weit verzweigten und über viele Jahrhunderte im Eisenwesen tätigen Hammerherrenfamilie. Diese beiden Baudenkmäler bilden nun den nördlichen Abschluss des Hauptplatzes von St. Gallen.

Die ausgezeichneten Objekte „Steirische Wahrzeichen 2018“
1.         Altes E-Werk, Krieglach
2.         Hammerherrenhaus zum Müllerhammer, Obdach
3.         Raithaus, Vordernberg
4.         Hallerhaus/ehemaliger Gasthof zur Post, St. Gallen- Weißenbach
5.         Pantzhaus (Ehemaliges Gerichtsgebäude), St. Gallen-Weißenbach
6.         Minoritenkirche Maria im Walde, Bruck an der Mur
7.         Vierseithof Esther Wenzel, Ottendorf a. d. Rittschein
8.         Dreiseithof Weitzer, Kaibing
9.         Villa Annenheim, Gratwein-Straßengel
10.       Loretokirche, Gutenberg-Stenzengreith
11.       Winterkapelle, Graz-Andritz
12.       Stadtmauer mit Toren und Wehrtürmen, Oberwölz

Das Hallerhaus ist auch bekannt als Gasthof zur Post.
In der alten Universität in Graz wurden die Auszeichnungen vergeben.

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