Mehr Mentoring und Förderung von Netzwerken

Doris Hummer.
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  • Doris Hummer.
  • Foto: Land OÖ/Franz Linschinger
  • hochgeladen von Oliver Koch

Ausbau der Mentoring-Programme, Fokus auf ein Auszeiten-Management – Frauen und Männer Mut machen, sich für Kinder zu entscheiden und dafür die nötigen Rahmenbedingungen schaffen – , sowie Förderung von Netzwerken – Frauen Wissen und Strategien mit auf den Weg geben, sich in Netzwerken zu engagieren und davon zu profitieren. Das waren die konkreten Maßnahmen und Handlungsaufträge die am vorigen Wochenende am Zukunftsfroum für die oberösterreichische Frauenpolitik definiert wurden.

Mehr als 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte das bereits dritte OÖ Zukunftsforum von Frauenlandesrätin Doris Hummer und dem Frauenreferat des Landes Oberösterreich am 24. und 25. Mai 2013 im Hotel Scalaria in St. Wolfgang am Wolfgangsee. Das Motto heuer lautete: "Das Frauen-Mutprogramm". Bei den Vorträgen, Workshops und Diskussionen standen die aktuellen Herausforderungen in den Frauenlebenswelten im Mittelpunkt.

Das Zukunftsforum der OÖ Frauenpolitik arbeitet immer auf zwei Ebenen, einerseits der strategisch-politischen Ebene – welche neuen Unterstützungsangebote und veränderten Strukturen braucht es? – und andererseits der ganz persönlichen Ebene (individueller Wissenstransfer für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer).

Das Frauen-MUTprogramm zeigte heuer vor allem die Vielzahl an bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen in OÖ, wie beispielsweise das 2011 gegründete Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere, das Servicepaket für Alleinerzieherinnen, die verdoppelten Krabbelstubenplätze in OÖ, die Mentoring- und Aufsichtsrätinnenprogramme und vieles mehr.

Hummer: "In den vergangenen drei Jahren haben wir viel erreicht, doch es gibt noch viel zu tun. Es geht nicht um Männer gegen Frauen - das war gestern und ist eine überholte Frauenpolitik. Wir entwickeln Maßnahmen und Initiativen, um die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit der Frauen zu unterstützen. In einigen Jahren haben wir das alte Schwarzweiß-Bild über die Rollen von Frauen und Männern endgültig durch ein buntes Bild ersetzt. In dem geht es um Fähigkeiten und Talente, um Vorlieben, um Leistung für sich, für die Gemeinschaft und für die nächsten Generationen."

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