St. Lambrecht: Festkonzert im Jubiläumsjahr
Savaria Symphonieorchester zu Gast
- Das Festkonzert am Samstagabend in der Stiftskirche mit dem Savaria Symphonieorchester aus Ungarn. Links im Bild Prior Pater Gerwig mit Mediation.
- Foto: Anita Galler
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Das Jubiläum „950 Jahre Stift St. Lambrecht“ wird seit Wochen mit unterschiedlichen geistlichen wie auch kulturelle Festlichkeiten bzw. Veranstaltungen gefeiert. Am Samstagabend wurde die Stiftskirche zum Konzertsaal, recht zahlreich sind Besucher aus der Region gekommen.
Das Team des Benediktinerstiftes mit Abt Pater Alfred Eichmann und Prior Pater Gerwig Romirer konnten zum Festkonzert anlässlich des Jubiläumsjahres das Savaria Symphonieorchester unter der Leitung von Hans Schamberger sowie den gemischten Chor Ossiach, die Solisten Kinga Kriszta (Sopran) und Istvan Horvath (Tenor) gewinnen.
Mit Hans Schamberger verbindet das Stift St. Lambrecht viele Jahre gute Verbindungen. Der in Knittelfeld geborene Hans Schamberger studierte an der Musikhochschule in Wien, war von 1965 bis 1985 Direktor der Musikschule in Murau, anschließend bis 2003 Musikprofessor in Spital / Drau, von 1975 bis 2006 war Schamberger Dirigent des Villacher Sinfonieorchesters. Vor 50 Jahren, im Jahr 1976 dirigierte Hans Schamberger sein erstes Konzert in der Stiftskirche St. Lambrecht. Zwei Jahre später initiierte er aus Anlass der Landesausstellung „Gotik in der Steiermark“ eine Veranstaltungsreihe mit Konzerten und Festgottesdienste in der Stiftskirche St. Lambrecht. Seither leitete Hans Schamberger Konzerte und Aufführungen in St. Lambrecht.
Der gemischte Chor Ossiach besteht aus derzeit 21 Sängerinnen und Sängern aus der Region Ossiach, geleitet wird der Chor von Obfrau Edith Renner und Chorleiter Stiftsorganist Alois Gaggl. Das Konzertprogramm wurde eröffnet mit „Marc-Antonie Charpentier“ aus Prelude zum „Te Deum“.
Weiters im Programm „Benedictus“ von Dirigent Hans Schamberger mit Meditation mit Prior Pater Gerwig, Chor und Orchester. Weitere Werke im Programm waren aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart – „Sub tuum praesidium“, „Laudate dominum“ und 1. Satz der „Linzer Sinfonie“, ,,Cesar Franck „Panis angelicus“, Johann Sebastian Bach / Charles Gounod „Ava Maria“, Solistin Kinga Kriszta Sopran, Franz Schubert „Salve Regina“ und Auguste iam coelestium“ und schließlich Charles Gounod „Marche Pontificale“.
Am Sonntag feierte mit der Pfarrgemeinde Kärntner Diözesanbischof Josef Marketz den Festgottesdienst, gestaltet vom Savaria Symphonieorchester mit der Orgel Solo Messe von Moazart.
Als nächstes im Veranstaltungskalender im Stift St. Lambrecht findet „Geschichten erzählen“ am Mittwoch, 15. Juli um 19.00 Uhr Vortrag und Gespräch „Die Westenfelder – Orgel von 2003 und ihre Vorgängerinnen mit Pater Christoph Pecolt statt. Um 18.00 Uhr beginnt Vesper und Konventmesse in der Stiftskirche.
Eine besondere Auszeichnung steht dem Stift St. Lambrecht im Herbst bevor, der Stiftsgarten ist eines der drei Orte aus der Steiermark für „9 Plätze – 9 Schätze“ im ORF.
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