Eishockey Eliteliga
Aus und vorbei, Löwen wieder Vizemeister

Für die EV Zeltweg Murtal Lions war in der Finalserie gegen den KSV nichts zu holen. STEHV-Vizepräsident 
Günther Klug (l.) und Ehrenpräsident Kurt Eschenberger (r.) gratulierten dem Vizemeister der Eliteliga.
  • Für die EV Zeltweg Murtal Lions war in der Finalserie gegen den KSV nichts zu holen. STEHV-Vizepräsident
    Günther Klug (l.) und Ehrenpräsident Kurt Eschenberger (r.) gratulierten dem Vizemeister der Eliteliga.
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ZELTWEG. Die EVZ-Crackskämpften bis zum Schluss - am Ende jubelte aber wieder einmal der Rivale aus Kapfenberg.
 

Eliteliga. Finale, Spiel 3

EVZ Murtal Lions - Kapfenberg 2:3 (1:2, 0:1, 1:0)

Knalleffekt bereits vor dem Match im Zeltweger Lager: Trainer Gilbert Kühn gab nach internen Unstimmigkeiten überraschend seinen Rücktritt bekannt.

Mit dem Rücken zur Wand

Nach dem 0:2-Rückstand in der Finalserie standen die Löwen ohnehin mit dem Rücken zur Wand und unter Siegzwang.

Popatnig als Interimscoach

Christian Popatnig sprang als Interimscoach ein, musste auf Michal Dudas und Gerald Koller verzichten. Tolle Stimmung herrschte in beiden Fanlagern in der gut besuchen Aichfeldhalle. Kalte Dusche in Minute 10: In Zeltweger Überzahl sorgte Liga-Topscorer Pierre Graf per Shorthander für die 0:1-Führung der Kapfenberger.

EVZ-Jubel in Minute 17

In einem temporeichen, mit hoher Intensität geführten Match brandete in Minute 17 erstmals Jubel im EVZ-Lager auf: Mit einem mustergültigen Assist bediente Christoph Scherngell seinen Sturmpartner Daniel Forcher im Slot, der die Scheibe zum 1:1 im Netz versenkte.

Herber Nackenschlag

Aber in der Schlussminute von Drittel eins waren die Zeltweger nicht im Bilde, Wassermann scorte aus kurzer Distanz zum 1:2, versetzte den Hausherren einen herben Nackenschlag.

Brenkusch beim vierten Nachschuss machtlos

Im zweiten Drittel entwickelten die spielerisch stärkeren Kapfenberger mit präzisen Kombinationen mächtig Druck, in Minute 24 konnte zunächst EVZ-Torhüter Andreas Brenkusch mit drei spektakulären Paraden das Ärgste verhindern, aber beim vierten Nachschuss von Stefan Trost schlug die Scheibe zum 1:3 im Zeltweger Gehäuse ein.
Die Löwen hatten in Folge bei Stangenschüssen der Gäste auch das nötige Glück.

Löwen kämpften verbissen

Im Schlussdrittel setzten die Löwen - lautstark angetrieben von den Fans - alles auf eine Karte. Der Jubel war groß, als Marco Quinz in Minute 45 dem Puck mit einem wuchtigen Schlagschuss zum 2:3-Anschlusstreffer förmlich ins Tor hämmerte.

Doppelte Überzahl nicht genützt

Wenig später eröffnete sich die große Chance für die Löwen: Für eineinhalb Minuten hatten die Zeltweger eine 5:3-Überzahl. Es fehlte aber an der nötigen Präzision, die physische Substanz war auch nicht mehr vorhanden, das EVZ-Powerplay brachte nichts ein.

KSV ein würdiger Meister

Die Löwen kämpften bis zur Schluss-Sirene um jede Scheibe, brachten die Kapfenberger aber letztlich nicht mehr ins Wanken - es blieb beim 2:3. Die Gäste standen mit einem „Sweep“ wieder als Meister fest und feierten den Titel ausgiebig.
Die Kängurus waren über die gesamte Finalserie einfach das kompaktere und reifere Team mit den besseren Einzelspielern, sind ein verdienter Champion.
Den Zeltwegern ist kein Vorwurf zu machen, das Team erhielt von den Fans auch gebührenden Applaus. 

Stimmen nach dem dritten Finalspiel

Christian Mayerl, EVZ-Obmann: „Nach der heutigen Leistung darf man auch zu Platz zwei gratulieren. Das Team hat sich nichts vorzuwerfen. Gegen eine solche Qualität, welche Kapfenberg auf das Eis bringt, ist es halt sehr schwer, erfolgreich zu reüssieren. Soviel kann man einfach nicht eislaufen, dass man die spielerische Klasse des KSV kompensieren kann. Auch wenn nun beide Teams Zweiter geworden sind, wir können mit erhobenem Haupt das Eis verlassen und stolz auf das Erreichte sein“.

Christian Popatnig, Interimscoach des EVZ: „Bitter, echt bitter. Heute haben wir, im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen, echt auf Augenhöhe agiert. Es hat auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Es war mein erstes Match als Coach. Aber auch Gratulation an Kapfenberg, im Endeffekt waren sie in der Serie die bessere Mannschaft.“

Autor:

Fritz Meyer aus Murtal

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