Oberliga Nord
Frust von der Seele geschossen

Markus Hebenstreit gelang zwar die Führung für Murau, letztlichdurften aber Kevin Mühlberger und Andreas Stocker mit dem ESV über den Sieg jubeln.
  • Markus Hebenstreit gelang zwar die Führung für Murau, letztlichdurften aber Kevin Mühlberger und Andreas Stocker mit dem ESV über den Sieg jubeln.
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  • hochgeladen von Fritz Meyer

ESV Knittelfeld - SVU Murau 5:2 (2:1)

Die heurige Oberliga-Meisterschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Vorneweg hat mit Ausnahme von Judenburg kein Murtal-Team ein entscheidendes Wort mitzureden. Dahinter kämpfen die restlichen Murtaler Teams, um sich im Mittelfeld etablieren zu können.

Beide Teams noch hinter den Erwartungen

Auch der ESV Knittelfeld und Murau hinken ihren Ansprüchen in der laufenden Saison hinterher. Somit ist ein Sieg für beide Mannschaften von enormer Wichtigkeit. Diesmal kann sich der ESV Knittelfeld klar durchsetzen. Bislang in neun Partien erst neunmal getroffen, versenkt man gegen Murau gleich fünfmal das Spielgerät im gegnerischen Kasten.

Hebenstreit bringt Murau in Führung

Dabei erwischen die Gäste den besseren Start und gehen durch Hebenstreit nach einer halben Stunde in Führung. Diese vermögen die Harding-Mannen allerdings nicht in die Halbzeit zu bringen.

Doppelschlag der Eisenbahnertruppe

Noch vor der Pause schlagen die Heimischen mit einem Doppelschlag eiskalt zurück. In der 42. Minute ist es Platzer, der seinen Torriecher gerade im richtigen Moment wieder gefunden zu haben scheint, der per Kopf zum 1:1 ausgleicht. Nur zwei Minuten später kann sich Neuzugang Hoffelner erstmals für den ESV in die Schützenliste eintragen.

Toih trifft kurz nach Seitenwechsel

Gleich nach Wiederbeginn legt der ESV nach, Toih erhöht den Spielstand in der 47. Minute auf 3:1. Wiederum nur fünf Minuten danach ist es Platzer, der Torhüter Bacher zum zweiten Mal bezwingt. Murau gibt sich zwar noch nicht geschlagen und sorgt vor allem durch ihre schnellen Angreifer einige Male für brenzlige Situationen in der ESV-Hintermannschaft, mehr als der zweite Treffer durch Plattner (60. Min.) will aber nicht gelingen.

Murau fühlt sich benachteiligt

Vor allem nach dem Treffer zum 4:2 fühlen sich die Gäste mehrmals vom Unparteiischen benachteiligt, reklamieren einmal einen Elfmeter und wollen einen Ausschluss von Torhüter Kautschitz wegen einer Notbremse sehen.

Platzer zum dritten Mal erfolgreich

Die Heimischen lassen sich von dieser Hektik allerdings nicht anstecken und legen durch das dritte Tor von Platzer noch einen fünften Treffer nach. In der 78. Minute fixiert er den Endstand von 5:2.

Auf den ESV warten zwei Derbys

Damit machen die Eisenbahner in der Tabelle gleich einmal einen Sprung um vier Plätze nach oben. In den nächsten beiden Runden stehen für den ESV gegen Obdach und Judenburg gleich die nächsten beiden Derbys an.

Autor: Richard Purgstaller

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