Nici holte die Trophäe ab

Steirische Sportlerin des Jahres: Weltmeisterin Nici Schmidhofer mit der Trophäe des „Bronzenen Diskuswerfers“.
  • Steirische Sportlerin des Jahres: Weltmeisterin Nici Schmidhofer mit der Trophäe des „Bronzenen Diskuswerfers“.
  • Foto: GEPA pictures/Walgram
  • hochgeladen von Fritz Meyer

MURTAL/MURAU. Anlässlich der glanzvollen Steirischen Sporthilfe-Gala, gespickt mit mehr als 400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur, wurden in der Helmut-List-Halle in Graz die besten steirischen Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Mannschaften vor den Vorhang geholt.

Trophäen für Nici Schmidhofer und Pepo Puch

Bei der Vergabe der „Bronzenen Diskuswerfer“ spielten mit „Weltmeisterin“ Nicole Schmidhofer und „Paralympicsieger“ Pepo Puch auch zwei namhafte und erfolgreiche Sportler aus dem Murtal eine große Rolle. Mit der Goldmedaille im Super-G der Weltmeisterschaft in St. Moritz setzte Nicole Schmidhofer zehn Jahre nach ihren vier Medaillen bei der Junioren-WM ein kräftiges Ausrufezeichen, dem nun mit der Auszeichnung zur steirischen Sportlerin des Jahres ein weiteres Highlight folgte.

Erster Weltcupsieg soll her

„Ich bin nach meinem Kreuzbandriss ohne Druck in die vergangene Saison gestartet und natürlich glücklich, dass es bei der WM so gut geklappt hat und ich es habe krachen lassen. Das hat natürlich alle meine Erwartungen übertroffen. Meine nächstes großes Ziel ist mein erster Weltcupsieg, kommende Saison soll es soweit sein“, so die 28-jährige Lachtalerin.

„Diskuswerfer“ geherzt

Nachdem die „Weltmeisterin“ den 18 Kilogramm schweren „Bronzenen Diskuswerfer“ in ihrer gewohnt sympathischen Art anständig geherzt hat, hat sie auch verraten, wo die für sie bisher einzigartige Trophäe ihren vorläufigen Platz bekommt: „Der wird jetzt einige Zeit auf meinem Nachtkasterl stehen.“ Mit der Wahl zur steirischen Sportlerin des Jahres befindet sich „Nici“ nicht nur, was den Weltmeistertitel betrifft, sondern jetzt auch, was die Sportlerwahl betrifft, auf den Spuren von Speedqueen Renate Götschl.

Pepo Puch zum „Dritten“

Zum dritten Mal nach 2013 und 2016 wurde heuer Josef „Pepo“ Puch zum steirischen Behindertensportler des Jahres gewählt. Der Para-Reiter gewann im abgelaufenen Jahr bei den Paralympics in Rio auf Fontainenoir die Goldmedaille, nach Gold und Bronze in London Paralympics-Medaille Nummer drei für den Fohnsdorfer.

Live zugeschaltet

Nachdem der Erfolgsgarant am Pferderücken an einem großen Turnier in England teilgenommen hat, wurde er während der Gala per Telefon live zugeschaltet: „Ich freue mich wahnsinnig. Mir bedeuten solche Trophäen irrsinnig viel, denn sie sind wichtig für die Motivation.“

Weitere Auszeichnungen

Zum steirischen Sportler des Jahres wurde Radsportler Georg Preidler ernannt. Der „Bronzene Diskuswerfer“ für die Mannschaft des Jahres ging an die Volleyballdamen des UVC Holding Graz, der Styrian Sports Award an den Leipzig-Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl.

Autor:

Fritz Meyer aus Murtal

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