Neunkirchner Mordfall: Eine Formulierung kränkt die Hausbewohner

BEZIRK NEUNKIRCHEN. In der jüngsten Ausgabe (8./9. November) berichteten die Bezirksblätter Neunkirchen über den Mordfall Frieda L. Zur Erinnerung: Die 70-Jährige wurde am 11. Oktober erstochen in ihrer Wohnung und der Triesterstraße aufgefunden.
Wie Recherchen ergaben, kam es in dem Wohnhaus immer wieder einmal zu bösem Blut zwischen dem späteren Mordopfer und Hausbewohnern. Die Bezirksblätter wiesen auch darauf hin, dass F. im Pyjama tot aufgefunden worden war, und stellten fest, dass man Fremden so kaum die Wohnungstüre öffnen werde, wohl aber z.B. einem Hausbewohner. An dieser Aussage stoßen sich nun einzelne Hausbewohner. Ein gewisser H. sprach gar davon, dass die Hausbewohner allesamt unter General-Mordverdacht gestellt würden. Die Redaktion hält fest, dass dies nicht beabsichtigt war. Wohl aber wurden Streitereien im Haus der Polizei gemeldet, weil Streit als Mordmotiv geeignet sein könnte.

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