Support für deine Region
Warum dein lokales Weihnachts-Shopping jetzt so wichtig ist
- Auch Bernhard Dissauer-Stanka (WKNÖ) kauft regional.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Alle Jahre wieder steht der Weihnachtseinkauf vor der Tür: Wer bewusst shoppt, sichert Jobs & lokale Wirtschaft.
BEZIRK NEUNKIRCHEN. In der eigenen Gemeinde einkaufen zu können, das ist den Niederösterreichern viel Wert. Das zeigte schon die große MeinBezirk-Umfrage "So tickt Niederösterreich – für 95 Prozent ist das Geschäft im Ort Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Wie wichtig es also ist, die lokalen Wirtschaftstreibenden zu unterstützen, darf auch beim Weihnachts-Shopping nicht vergessen werden.
"Gerade jetzt, zum Start des Weihnachtsgeschäfts, können wir ein starkes Zeichen für die heimische Wirtschaft setzen."
Hermann Hauer, VP-Landtagsabgeordneter
- Landtagsabgeordneter Hermann Hauer (VP) ist ein Verfechter des regionalen Einkaufs.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Immerhin: Rund 400 Millionen geben wir alle heuer gemeinsam aus. Wer das nicht bei den Online-Riesen in China und den USA tut, sondern bei einem ganz realen Einkaufsbummel, der sichert Arbeitsplätze und stärkt die Wertschöpfung in der Region.
Mehr als nur ein Einkauf
Das ist das Weihnachts-Shopping auch für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Es ist "ein Ritual, ein Gefühl, ein Erlebnis, das keine Plattform der Welt ersetzen kann." So sieht es auch VP-Landtagsabgeordneter Hermann Hauer: "Wir haben im Bezirk Neunkirchen zahlreiche Betriebe, die exzellente regionale Produkte anbieten. Diese Unternehmen gilt es zu unterstützen."
Dass rund ein Drittel die Weihnachtsgeschenke dennoch online kaufen wird, fordert die heimischen Händler, das weiß WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker. Zwar sind immer mehr auch im Web präsent, die digitalen Vertriebskanäle müssen dennoch ausgebaut werden. Und darum gilt auch für die Neunkirchner: "Fahr nicht fort – kauf im Ort. Und kauf lokal – auch digital."
Wertschöpfung bleibt im Land
WKNÖ Neunkirchen-Bezirksstellenleiter Bernhard Dissauer-Stanka: "Aus meiner Sicht das Wichtigste ist, bei regionalen Betrieben zu kaufen, das kann auch online sein. Das sichert Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt in Österreich. Das persönliche Beratungsgespräch vor Ort ist sicherlich der größte Vorteil des regionalen Shoppings im Vergleich zum Online-Einkauf."
"Service, persönliche Beratung, Verfügbarkeit, oder Reparaturen lassen sich oft schneller und persönlich lösen als online."
Ferdinand Griessner, Stadtmarketing Gloggnitz
- Ferdinand Griessner, Stadtmarketing Gloggnitz.
- Foto: privat
- hochgeladen von Thomas Santrucek
"Wer den lokalen Handel unterstützt, stärkt direkt lokale Unternehmen, erhält Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in der Stadt", argumentiert der Gloggnitzer Stadtmarketing-Obmann Ferdinand Griessner.
"Wettbewerb nicht gerecht"
Der Stadtmarketing-Chef weist außerdem auf das Ungleichgewicht hin, das der Online-Handel mit sich bringe: "Im Online-Handel stieg der Anteil an kleinen Sendungen auf 91 Prozent von China. Sendungen unter 150 Euro aus Drittländern zahlen keinen Zoll. Das wird sich ändern. Der Wettbewerb für unsere lokalen Geschäfte ist nicht gerecht."
Weihnachtseinkauf
Rund 400 Millionen Euro werden die Niederösterreicher auch heuer ausgeben:
- Gutscheine & Bekleidung (33 Prozent)
- Spielwaren (29 Prozent)
- Kosmetika (28 Prozent)
- Schmuck (23 Prozent)
- Bücher (22 Prozent)
- Genussmittel (18 Prozent)
Das könnte dich auch interessieren
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.