09.11.2016, 17:25 Uhr

Trotz "Tag des Apfels": Leute konsumieren weniger Äpfel

Anlässlich des Tages des Apfels wurde von den Schülern ein Apfelbaum im Schulgarten gepflanzt. Im Bild (v.l.): Schüler Matthias Rath, Küchenleiterin Brigitta Stangl, Fachlehrerin Dipl.-Päd. Andrea Marchat und Schülerin Iris Rigo. (Foto: Jürgen Mück)

"Aber globale Nachfrage steigt", heißt es aus der landwirtschaftlichen Fachschule Warth.

BEZIRK NEUNKIRCHEN (mück). Anlässlich des traditionellen Tag des Apfels, der heuer am 13. November bereits zum 44. Mal stattfindet, wird an der Fachschule Warth auf die gesundheitliche und kulturelle Bedeutung von Obst im Rahmen der Initiative „GenussSchule“ hingewiesen. „Der gesundheitliche Nutzen des Apfels liegt in der Kombination von Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen Ballaststoffen. Und der Apfel ist sehr kalorienarm, er besteht aus rund 85 Prozent Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Daher fördert der tägliche Apfel die Gesundheit“, informiert Fachlehrerin Andrea Marchat.
„Wer regelmäßig heimische Äpfel konsumiert, leistet einen wichtigen Beitrag für seine Gesundheit und für die Region, was sich positiv auf die Wertschöpfung in unserem Land auswirkt“, betont Direktor Dipl.-Ing. Franz Aichinger.
Allerdings ist auch von einem rückläufigen Apfelkonsum in Europa die Rede. Die globale Nachfrage steige aber. "Im EU-Raum liegt der Apfelverbrauch im Durchschnitt bei 15 Kilo pro Kopf. In Österreich ist der Apfel überdurchschnittlich beliebt. Hier liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 19 Kilo. Leider ist seit Jahren ein rückläufiger Trend im Verbrauch festzustellen. Der Konsumrückgang in den letzten 10 Jahren liegt in Westeuropa bei minus 11 Prozent, was die Apfelproduzenten vor große Herausforderungen stellt", so die Apfelexperten aus der LFS Warth.

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