Jubiläum mit Symposium
25 Jahre Kulturwirtschaft in NÖ gefeiert
- Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Paul Gessl (l., Sprecher der NÖKU-Geschäftsführung) und Albrecht Grossberger (r., Kaufmännischer Geschäftsführer).
- Foto: NLK Khittl
- hochgeladen von Franziska Stritzl
Mit einem Symposium feierte die Niederösterreichische Kulturwirtschaft (NÖKU) ihr 25-jähriges Bestehen. Unter dem Titel "Wie viel Utopie braucht die Kunst? – neue Narrative und die Wieder-Entdeckung der Provinz“ widmete sich die Veranstaltung aktuellen kulturpolitischen Fragestellungen.
NÖ. Die NÖKU, die pro Jahr 1,1 Millionen Besucherinnen und Besucher zählt, vereint zahlreiche renommierte Kulturinstitutionen wie das Festival Grafenegg, das Festspielhaus St. Pölten oder die Landesgalerie Niederösterreich.
Bekenntnis zur Freiheit der Kunst
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betonte die Bedeutung von Kunst und Kultur für Niederösterreich: "Kunst und Kultur sind für uns in Niederösterreich Inspirationsquelle, Kraftquelle und wichtige Lebensader.“ Sie sprach sich klar für die Freiheit der Kunst aus und hob ihre gesellschaftliche Bedeutung hervor. Kunst und Kultur seien "nicht nur Spiegel der Gesellschaft, sondern auch Motivator und Energieträger für die weitere Entwicklung.“ Die NÖKU spiele dabei eine zentrale Rolle, indem sie die optimalen Rahmenbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende sicherstelle.
Vom Schatten Wiens zum anerkannten Kulturland
Vor 25 Jahren stand Niederösterreich kulturpolitisch noch im Schatten Wiens, heute sei Kunst und Kultur jedoch "an allen Ecken und Enden des Landes spürbar“, so Mikl-Leitner. Sie hob hervor: "Heute ist Niederösterreich ein Kulturland, das national und international akzeptiert und anerkannt ist.“ Gerade in herausfordernden Zeiten brauche es "nicht weniger, sondern mehr an Kultur“, ist Mikl-Leitner überzeugt: "Kunst und Kultur können neue Wege und neue Perspektiven aufzeigen.“
- Das Festspielhaus St. Pölten ist ein Betrieb der NÖKU.
- Foto: Joanna Pianka
- hochgeladen von Franziska Stritzl
NÖKU-Geschäftsführer Paul Gessl: "Der Fokus waren und sind Kunst und Kultur, die Positionierung und Profilierung unserer Kultureinrichtungen in unserem dynamischen Bundesland Niederösterreich.“
Als Keynote-Speakerinnen traten die Autorin Florence Gaub und Tulga Beyerle, Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, auf. Im Rahmen der Podiumsdiskussionen diskutierten unter anderem Journalist Jens Blazer, Journalistin Ingrid Brodnig, Kunsthistorisches-Museum-Generaldirektor Jonathan Fine, Schriftstellerin Julia Jost und Filmregisseurin Marie Kreutzer über die Rolle der Kunst in der Gesellschaft. In einer zweiten Runde kamen Dramaturgin Bettina Hering, Kunsthaus-Bregenz-Direktor Thomas D. Drummer und Musikerin Mira Lu Kovacs zu Wort.
- Wolktenturm Grafenegg (symbolfoto)
- Foto: Alexander Haiden
- hochgeladen von Karin Zeiler
Im Jahr 2023 besuchten 1,1 Millionen Menschen die Veranstaltungen und Ausstellungen der NÖKU. Davon entfielen etwa 421.000 Besuche auf die rund 1.870 Eigen-Veranstaltungen, während 706.000 Besucherinnen und Besucher die rund 100 Ausstellungen der NÖKU-Betriebe besichtigten.
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