Vogelgrippe
180.000 Hühner geschlachtet, vier NÖ-Bezirke nun Risikogebiete
- In einem Geflügelbetrieb im Bezirk Amstetten wurde der Ausbruch der Vogelgrippe bekannt.
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Der Ausbruch der Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb im Bezirk Amstetten hat sich weiter ausgeweitet. Mehrere weitere Infektions- und Verdachtsfälle wurden bestätigt, und bisher mussten rund 180.000 Tiere gekeult werden.
NÖ. Alles nahm seinen Lauf in einem Geflügelbetrieb im Bezirk Amstetten, wie MeinBezirk ausführlich berichtete, mehr dazu liest du weiter unten. Inzwischen wurden die Bezirke Amstetten, Scheibbs, Melk und Waidhofen an der Ybbs zu Risikogebieten erklärt. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden rund um Amstetten Schutzzonen eingerichtet.
Tierärzte sind nun verpflichtet, Geflügelbestände im Umkreis von drei Kilometern regelmäßig zu kontrollieren. Diese Schutzzonen werden mindestens drei Wochen aufrechterhalten. Ebenso wurde eine zehn Kilometer lange Überwachungszone errichtet, die für 30 Tage bestehen bleibt. In dieser Zone gilt eine strikte Stallpflicht, um eine weitere Ansteckung zu verhindern.
Diskussion über bundesweite Stallpflicht
Mittlerweile seien vier Betriebe in Amstetten, von der Vogelgrippe betroffen, so FP-Landesrat Susanne Rosenkranz am Mittwoch, 06. November, in einer Aussendung. Bei einem Putenbetrieb handele es sich derzeit jedoch nur um einen Verdachtsfall. Die Situation ruft nicht nur lokale, sondern auch bundesweite Maßnahmen ins Gespräch. Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) erklärte, dass neben den Risikobezirken bereits Pläne für länderübergreifende Regelungen angedacht seien.
- Schutzzonen wurden in den betroffenen Bezirken eingerichtet, um die Ausbreitung der Vogelgrippe zu stoppen.
- Foto: Symbolfoto: Bilderbox
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Doch der Obmann der Österreichischen Geflügelwirtschaft, Markus Lukas, fordert schnelleres Handeln. Die noch fehlende bundesweite Stallpflicht sieht er als riskant für den Schutz der Bestände.
Infizierte Zugvögel als Auslöser
Ein möglicher Grund für den Ausbruch sind laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) infizierte Zugvögel. Diese könnten das Virus während ihres Herbstzugs in die Geflügelbetriebe getragen haben. Übertragen wird die Vogelgrippe von Tier zu Tier, wobei keine Gefahr für Menschen durch Lebensmittel besteht.
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