ÖBB in der Kritik
Grüne starten Petition gegen Zugausfälle und veraltetes Bahn-Material
- Landtagsabgeordnete Georg Ecker.
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Der Frust unter Bahnpendlerinnen und -pendlern in der Ostregion wächst. Verspätungen, häufige Zugausfälle und veraltetes Wagenmaterial prägen für viele Menschen den Alltag auf dem Weg zur Arbeit oder in die Schule.
NÖ. Mit der Petition „Pendeln in Niederösterreich“ will der Grünen-Verkehrssprecher LAbg. Georg Ecker auf diese Missstände aufmerksam machen und ein deutliches Signal setzen. „Wohl wissend, dass nicht alle Probleme von heute auf morgen lösbar sind, wollen wir ein Zeichen setzen – denn ich bin mir nicht sicher, ob die Tragweite der Probleme in den Regierungen im Bund und Land sowie bei der ÖBB-Spitze tatsächlich angekommen ist“, sagt Georg Ecker.
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Stammstrecken-Sperre verschärft Situation
Ein zusätzlicher Belastungsfaktor steht bereits bevor: die geplante Sperre der Wiener Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof ab September. Diese wird über ein Jahr andauern und könnte die Situation für Pendlerinnen und Pendler weiter verschärfen.
„Was viele noch nicht am Schirm haben, ist, dass die Stammstrecke ab September zwischen Praterstern und Hauptbahnhof über ein Jahr lang gesperrt sein wird“, sagt Georg Ecker. Da bislang kein klassischer Schienenersatzverkehr vorgesehen ist, fordert die Petition zusätzliche Maßnahmen wie Ersatzbusse. „Wenn 250.000 Menschen zusätzlich in die U-Bahnen und Straßenbahnen drängen, wird sich das alleine mit Taktverdichtungen nicht ausgehen“, fürchtet Georg Ecker.
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Forderungen für bessere Bahn-Infrastruktur
Neben kurzfristigen Lösungen fordert die Petition auch langfristige Verbesserungen der Bahn-Infrastruktur in der Ostregion. Dazu zählt etwa der zweigleisige Ausbau der Nordwestbahn, um Verzögerungen durch eingleisige Streckenabschnitte zu reduzieren und die Pünktlichkeit zu erhöhen.
Abschließend setzt Georg Ecker auf breite Unterstützung für das Anliegen: „Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung dieser Petition – damit unsere Pendler:innen in Niederösterreich in Zukunft bessere Bedingungen vorfinden und die Stammstrecken-Sperre nicht in einem kompletten Chaos endet“.
Die Petition kann unter pendeln-in-noe.at ab sofort unterschrieben werden und richtet sich an Bundes- und Landesregierung.
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