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JKU Corona Update zu Forschung

Der Mund-Nasenschutz ist eines der Themen im JKU Corona Update am 17. April.
  • Der Mund-Nasenschutz ist eines der Themen im JKU Corona Update am 17. April.
  • Foto: panthermedia.net/Edophoto
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

In den letzten Wochen sind die Corona Test-Kapazitäten in Spitälern immer wieder an ihre Grenzen gekommen. Daher unterstützen nun Labore in Wien und Linz. Rund um Testungen, aber auch um Mund-Nasenschutz und künstliche Intelligenz dreht sich das JKU Corona Update am 17. April.

OÖ. Forscher und Forscherinnen der Johannes Kepler Universität arbeiten seit Wochen an Beiträgen gegen die Corona-Pandemie. Einige davon stellen im JKU Corona Update jetzt ihre Arbeit vor. So ist Genetikerin Irene Tiemann-Boege zu Gast, die an der JKU zu Corona Testungen arbeitet. Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, sind nämlich regelmäßige Tests von Personen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt stehen wie im Gesundheits- und Pflegebereich, zentral.

„Wir können heute Tests mit 100 Viren als positiv erkennen. Wissenschaftlich können wir aber nicht eindeutig beantworten, ab welcher Virenanzahl man ansteckend ist“, erläutert Tiemann-Boege.

Schutzmasken wirken unterschiedlich

Ein weiterer Gast ist Werner Baumgartner vom Institut für Medizin- und Biomechatronik der JKU. Er und sein Team haben sich an Spinnen abgeschaut, wie die Verarbeitung von Nanofasern effizienter gestaltet werden kann. Diese sind klebrig und schwer zu verarbeiten, aber für spezielle Masken in der Medizin notwendig. Im JKU Corona Update erläutert er die unterschiedliche Wirkung von Schutzmasken. Wer andere Menschen schützen möchte, sollte etwa auf OP-Masken oder selbstgebastelte Masken setzen.

Künstliche Intelligenz und Datenschutz

Darüber hinaus sind Forscher und Forscherinnen des Artifical Intelligence (AI) Laboratory des Linz Institute of Technology (LIT) der JKU am Projekt Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing (PEPP-PT) beteiligt. Dabei handelt es sich um eine Initiative von 130 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Gearbeitet wird an einem einheitlichen Standard in puncto Funktionalität und Datenschutz, etwa bei Apps. Darüber spricht Bernhard Nessler, Experte für künstliche Intelligenz:

„Einen Sinn haben die vielen verschiedenen Tracking-Apps, die jetzt überall produziert werden nur dann, wenn sie miteinander kommunizieren können. Sonst sind wir alle kleine Inseln und die europäische Reisefreiheit wird es zumindest für das nächste Jahr weiter nicht mehr geben".

Die Johannes Kepler Universität sendet Montag bis Freitag eine wissenschaftliche Aktualisierung zur Corona-Pandemie. Am 16. April handelte der Livestream vom Tunnelblick im Gesundheits- und Bildungssystem.

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