Corona-Krise und Fischzucht
„Oberösterreich ist das Land der Forellen“

Auch beim Fischkauf setzen die Konsumenten vermehrt auf Regionalität. | Foto: Ulrich Bültermann
  • Auch beim Fischkauf setzen die Konsumenten vermehrt auf Regionalität.
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Die Fischzucht spiele laut Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ, eine immer wichtiger Rolle. Während der Corona-Krise sei auch hier die Nachfrage nach regionalen Produkten gestiegen. Das Landwirtschaftsministerium wolle nun die Fischproduktion weiter ankurbeln. LK OÖ biete Fortbildungsmöglichkeiten online an.

OÖ. Am 17. Februar beginnt die Fastenzeit und in dieser ist in Österreich traditionell auch Fischzeit: „Vor allem die in den Speisekarten zu findende Fischgerichte wie Heringsschmaus oder Speisekarpfen sind hier sehr wichtig“, so Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ (LK OÖ). Aufgrund der Corona-Pandemie können die Gerichte dieses Jahr zwar nicht in den Gasthäusern konsumiert werden, Fischproduzenten würden ihre Produkte jedoch über die Gastronomie zum Abholen, oder auch direkt im Ab-Hof Verkauf anbieten, hieß es.

Regionalität im Trend

Eine große Nachfrage an regionalen Produkten sei laut Grabmayr gerade jetzt in Krisenzeiten zu erkennen und vor allem im Bereich der direkt Vermarktung spürbar. Konsumenten würden sich vermehrt für die Produktion und die Herkunft interessieren – ein Trend, den die LK OÖ weiterhin unterstützen wolle. „Die Konsumenten haben uns durch den vermehrten Einkauf regionaler Produkte gerettet“, sagt auch Helga Bültermann-Igler, Obfrau des Verbandes Österreichischer Forellenzüchter. Weiters gebe es in der Fischzucht bereits eine Herkunftskennzeichnung, die es den Kunden erleichtere zu erkennen, woher das Produkt stamme. 

Ankurbeln der nationalen Fischproduktion

In Österreich könne laut LK OÖ der „Eigenversorungsgrad“ mit Süßwasserfischen (z. B. Forellen) zu rund „35 Prozent“ abgedeckt werden und der Pro-Kopf-Verbrauch sei von „fünf (1995) auf fast acht (2019) Kilogramm“ angestiegen. Außerdem sei OÖ das „Land der Forellen“ und gerade die Regenbogenforelle (50 Prozent) erfreue sich großer Beliebtheit bei den Konsumenten, so Grabmayr. Ziel des Landwirtschaftsministerium sei es nun, die nationale Fischproduktion weiter anzukurbeln und den Selbstversorgungsgrad zu steigern, hieß es. Grabmayr betont auch, dass die LK OÖ bemüht sei, trotz der Corona-Krise weiterhin Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen sowie online Kochkurse („Cookinare“) für Köche anzubieten

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