Einfach näher dran in Pinkafeld mit Karl Hirt

Karl Hirt ist Direktor der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Pinkafeld.
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PINKAFELD. Seit 20 Jahren ist Karl Hirt Direktor der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Pinkafeld, die 1990 gegründet wurde. "Sie ist momentan die fünftgrößte Schule im Südburgenland mit 520 Schülern und wird als Privatschule geführt. Das ermöglicht uns eine viel höhere Flexibilität als bei einer Bundesschule. Die SOB kann als Vollform oder berufsbegleitend absolviert werden", berichtet Karl Hirt.
Geführt wird sie von einem Verein, bei dem Hirt als Bundesvertreter, Bgm. Kurt Maczek als Obmann des Internatsvereins und eine Vertreterin der Sozialabteilung der Landesregierung im Vorstand sitzen.

Schüler aus Ostösterreich

"Die SOB hat sich einen sehr guten Ruf erarbeitet und wir haben Schüler aus ganz Ostösterreich, die verteilt auf mehreren Plätzen quer durch Pinkafeld ihre Ausbildung absolvieren. Wo ein Seminarraum frei ist, mieten wir uns ein. Die SOB hat noch eine Außenstelle in Güssing und ab Herbst kommt ein Standort in Frauenkirchen hinzu", berichtet Hirt.
Die Schule ist sehr praxisorientiert und reagiert permanent auf dem Markt. "Wir haben praktisch jedes Jahr eine Veränderung im Lehrplan. Die hohe Flexibilität ist ein großes Plus für uns!", betont der Direktor.

Fußball-Obmann

Abseits seines beruflichen Fokuses spielt der Fußball eine zentrale Rolle in seinem Leben. "Ich bin fast 15 Jahre schon Obmann beim SC Pinkafeld, der 1912 gegründet der zweitälteste Fußballverein im Burgenland ist. Heuer feiern wir also 105 Jahre mit einem kleinen Fest am 1. Juli. Wir haben inklusive Nachwuchs rund 150 aktive Fußballer", fasst Hirt zusammen.
Er sieht den SC Pinkafeld als "Ausbildungsverein, der großen Wert auf die Nachwuchsarbeit mit guten Trainern legt": "Wir haben neun Nachwuchsteams und starten mit der Ballspielgruppe schon im Kindergarten. Der SC versorgt viele kleinere Vereine in der Umgebung mit Spielern und gleichzeitig holen wir uns gute Kicker aus diesen Vereinen!"
Dieser heimische Weg soll weiter fortgesetzt werden und die Zahl der einheimischen Spieler weiter erhöht werden. "Die Burgenlandliga passt absolut für uns. Mit dem Aufstieg vor ein paar Jahren haben wir ein langgestecktes Ziel erreicht. Ein finanzielles Risiko durch noch höhere Ansprüche wollen wir nicht eingehen. Die Mitarbeitersuche bei den Vereinen wird immer schwieriger. Pinkafeld ist schon fast ein kleiner Wirtschaftsbetrieb, der von Laien geführt wird. Der Zuschauerschnitt passt bei unseren Heimspielen", so der Obmann.

Interntionales Schülerturnier

Beim SC Pinkafeld sind auch immer wieder internationale Mannschaften zu Gast. "Heuer haben wir ein internationales Nachwuchs-Fußballturnier vom 7. bis 9. Juli. Da wird sicher einiges los sein", ist Hirt überzeugt.
Hirt sieht das Vereinsleben positiv: "Wir haben in Pinkafeld weit über 100 Vereine und pflegen guten Kontakt mit anderen Vereinen. Mit den größeren Vereinen arbeiten wir auch gut zusammen. Bei Veranstaltungen stimmen wir uns vorab immer ab. Pinkafeld ist mittlerweile vor allem zu einer Schul- und Sportstadt geworden, in der auch der Wohnbau floriert."

Gartenarbeit

Karl Hirt genießt aber auch die Zeit im eigenen Garten. "Ich beschäftige mich zurzeit mit Hochbeeten, weil ich gerne selber herumgartle. Das ist ein wichtiger Ausgleich für mich. Ich war 12 Jahre Bezirksobmann vom Naturschutzbund und darum liegt mir die Natur noch heute am Herzen."

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