Neuer Kurs
Penzinger ÖVP schließt personelle und inhaltliche Aufstellung ab

Mit dem neuen Bezirksparteiobmann, Andreas Eisenbock (ÖVP), möchte sich die Partei auch auf Bezirksebene thematisch neu ausrichten. (Archiv) | Foto: WKOimBezirk
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  • Mit dem neuen Bezirksparteiobmann, Andreas Eisenbock (ÖVP), möchte sich die Partei auch auf Bezirksebene thematisch neu ausrichten. (Archiv)
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Nach dem Wechsel an der Penzinger Parteispitze sieht sich die Volkspartei organisatorisch und inhaltlich neu aufgestellt. Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock (ÖVP) will künftig verstärkt auf den Dialog mit der Bevölkerung setzen und als lösungsorientierte Opposition im Bezirk auftreten.

WIEN/PENZING. Rund neun Monate nach dem Wechsel an ihrer Spitze hat die Volkspartei Penzing ihre angekündigte Neuaufstellung abgeschlossen. Seit dem Bezirksparteitag letzten Jahres seien zahlreiche Gespräche sowie eine intensive Klausur abgehalten worden. Dabei habe man die organisatorischen Strukturen überarbeitet und neue politische Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt.

Andreas Eisenbock (ÖVP) war im vergangenen September mit 87,8 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Bezirksparteiobmann gewählt worden. Er folgte auf den heutigen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Gerstl (ÖVP), der die Bezirkspartei 29 Jahre lang geführt hatte.

Fokus auf Anliegen der Bevölkerung

Inhaltlich wolle man sich nun stärker an konkreten Anliegen der Penzinger Bevölkerung orientieren. „Unser Ziel war es, die Parteiarbeit im Bezirk neu zu strukturieren und klar auf die Anliegen der Penzingerinnen und Penzinger auszurichten“, erklärt Eisenbock. Das sei nun gelungen.

Nationalrat Wolfgang Gerstl (re.) unterstützt seinen möglichen Nachfolger Andreas Eisenbock (ÖVP). (Archiv) | Foto: ÖVP Penzing
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Unterstützt wurde der Prozess laut Partei von Wolfgang Gerstl sowie vom Penzinger Gemeinderat Hannes Taborsky (beide ÖVP). Gerstl sieht seinen Nachfolger auf einem guten Weg: „Andreas Eisenbock hat mit Mut zu personeller Veränderung, viel Fingerspitzengefühl und Führungsstärke ein neues Team aufgebaut und zusammengeschweißt“, so Eisenbocks Vorgänger.

Mehr Bürgergespräche geplant

Ein Schwerpunkt der künftigen Parteiarbeit soll auf einem verstärkten Austausch liegen. Neben der Zusammenarbeit innerhalb der Partei und mit anderen politischen Fraktionen sollen vorwiegend Bürgergespräche, lokale Initiativen und thematische Veranstaltungen ausgebaut werden.

Auch vom Penzinger Gemeinderat Hannes Taborsky (ÖVP) kommt Zuspruch für den neuen Kurs. | Foto: Valentina Marinelić/MeinBezirk
  • Auch vom Penzinger Gemeinderat Hannes Taborsky (ÖVP) kommt Zuspruch für den neuen Kurs.
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„Als Opposition müssen wir die Regierung im Rathaus und natürlich auch im Bezirk kontrollieren", sagt Penzinger Gemeinderat, Hannes Taborsky (ÖVP). Das neue Bezirksteam rund um Andreas Eisenbock werde durch konstruktive Vorschläge die Lebensqualität der Menschen im 14. Bezirk verbessern und zeige laut Taborsky wählbare Alternativen auf.

Verkehr, Familien und Nahversorgung

Inhaltlich nennt die Bezirkspartei mehrere Bereiche, auf die sie sich in den kommenden Jahren konzentrieren möchte. Dazu zählen Verkehr und Begrünung, die Unterstützung von Familien sowie die Stärkung von Kultur, Wirtschaft und lokaler Nahversorgung.

Darüber hinaus fordert die Volkspartei einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Anrainerinnen und Anrainer bei Vorhaben im Bezirk. Wirtschaftliche Überlegungen und eine nachhaltige Entwicklung sollen dabei miteinander verbunden werden.

„Unser Zugang ist lösungsorientiert und pragmatisch – mit einem klaren Blick auf das Machbare und den konkreten Nutzen für möglichst alle Menschen im Bezirk, weil 1140 sind wir alle“, so der neue Bezirksparteiobmann Eisenbock abschließend.

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Mit dem neuen Bezirksparteiobmann, Andreas Eisenbock (ÖVP), möchte sich die Partei auch auf Bezirksebene thematisch neu ausrichten. (Archiv) | Foto: WKOimBezirk
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