Einsatz im Pielachtal, 21. Juni 2020, Hochwasser
Starke Regenfälle halten Feuerwehren auf Trab

Hafnerbach heute morgen.
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Die Pielachtaler Feuerwehren werden heute von den Wassermengen auf Trab gehalten.

+++ Update 23:40+++
Entwarnung in Prinzersdorf

 
"Der Wasserpegel ist Dank der Regenentlastung im Pielachtal kontinuierlich am sinken und auch die Durchflussmengen bewegen sich in die richtige Richtung",informiert die Gemeinde. 
"Unsere Feuerwehr gibt somit Entwarnung und es werden für die Nacht kein steigenden Pegel mehr erwartet", heisst es weiter. 
Die Brückensperren und der Hochwasserschutz bei der Unterführung Markersdorf bleiben zur Sicherheit noch bis morgen früh aufrecht.

+++Update 23:30+++
Die Sperre der B39 zwischen Rabenstein und Hofstetten-Grünau konnte wieder aufgehoben werden. 

Hochwassereinsatz für die Feuerwehr Hofstetten-Grünau

+++Update 22:15+++
Hafnerbach: Hochwasser Voralramstufe

"Die Pielach und Kremnitz steigen noch leicht. In Pfaffing wuden daher weitere Schutzmaßnahmen gesetzt. In Wimpassing musste die Landesstraße nach Mitterau gesperrt werden.
Die Feuerwehr steht nach wie vor in Bereitschaft, danke für den mittlerweile bereits den ganzen Sonntag dauernden Einsatz", informiert Bürgermeister Stefan Gratzl.

+++Update 21:40+++
Die Lage entspannt sich

"Die Lage entspannt sich bereits - Pegel der Pielach sinkt weiter. Auch in Grünau sind wir Gott sei Dank halbwegs glimpflich davon gekommen. Danke an unsere FF Hofstetten-Grünau und an alle die mitgeholfen haben, für den Einsatz", informiert Wolfgang Grünbichler, Vizebürgermeister von Hofstetten-Grünau

+++Update 19:50+++

Prinzersdorferstraße ist gesperrt

Die FF Markersdorf-Markt ist mit Unterstützung der FF Haindorf im Einsatz. "Es wurde aufgrund der Durchflussmenge der Pielach der Dammbalkenverschluss in der Unterführung Prinzersdorferstraße errichtet (die Prinzersdorferstraße ist daher gesperrt) und der mobile Hochwasserschutz in der Rosenstraße vorbereitet", informiert Markersdorfer Bürgermeister Friedrich Ofenauer. Aufgrund der aktuell sinkenden Pegelstände gehe er nicht davon aus, dass die Gemeinde tatsächlich von Hochwasser getreffen wird. "Das hängt aber von der weiteren Wetterentwicklung im Pielachtal aus - wenn es weiter regnet kann es sein, dass es uns doch noch trifft", so Ofeneauer.

+++Update 19:00+++

Prinzersdorf - Brücke in Salau gesperrt

Die Gemeinde Prinzersdorf informiert, dass mit steigendem Pegelstand auch die ersten Maßnahmen gesetzt werden mussten. Die Brücke in Salau musste gesperrt werden. In der Unterführung nach Markersdorf wurde der mobile Hochwasserschutz aufgebaut.

Rabenstein

"Wir waren gerade u.a. in Rabenstein bei der Großbaustelle am Loitzenbach. Hier wurden an den sensiblen Stellen Verklausungen durch Wildholz entfernt, damit der Bach wieder ungehindert abfließen kann", erklärt Christian Amberger von der Wildbach- und Lawinenverbauung NÖ. Ansonsten sei die Lage zwar stellenweise kritisch, aber nicht dramatisch.

"Insbesondere die schon errichteten Schutzbauten in den Wildbächen funktionieren"

, so Amberger.

+++Update 18:20+++

In Weinburg wurden in Absprache mit dem Wehrbetreiber vorsorglich alle Schleusen geöffnet. Laut Messstelle dürfte der Höchstand erreicht sein. "Danke auch der Feuerwehr Weinburg, die kleinräumige Straßenüberflutungen beseitigt haben und in Waasen vorsorglich Sandsäcke zur Sicherung der Fischteiche gelegt haben", so Vizebürgermeister Michael Strasser. 
Der Radweg von der Mühlbachbrücke bis zur Pielach Brücke nächst Kletterhalle wurde gesperrt.
Den Link zur Pegelmessstelle Hofstetten-Grünau finden Sie hier.

+++Update 17:45+++

Hochwassereinsatz in Haunoldstein

"Nur zwei Wochen nachdem unsere Gemeinde von einem katastrophalen Unwetter heimgesucht
wurde, mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Haunoldstein am Sonntag, den 21.06.2020 zu einem Hochwassereinsatz ausrücken", informiert Josef Anzenberger von der Feuerwehr Haunoldstein. Der anhaltende Regen ließ die Pegel von Sierningbach und Pielach, die mittlerweile zu den am stärksten betroffenen Flüssen in Niederösterreich zählen, über den im Katastrophenschutzplan definierten Schwellenwert steigen. "Daraufhin errichteten die Feuerwehrmitglieder den mobilen Hochwasserschutz und waren mit Auspumparbeiten in mehreren Liegenschaften beschäftigt. Der Einsatz dauert bis jetzt an. Aufgrund der Prognosen wird der Pegelhöchststand für die nächsten Stunden erwartet", so Anzenberger.

Eingesetzte Kräfte
Freiwillige Feuerwehr Haunoldstein
Bauhof der Gemeinde Haunoldstein
Polizeiinspektion Prinzersdorf

+++UPDATE 16:42 +++


Aktuell ist die B39 zwischen Rabenstein und Hofstetten-Grünau gesperrt. Umfahrung über Planbacheck ist eingerichtet.

Die Gemeinde Hofstetten-Grünau informiert, dass aufgrund der derzeitigen Wettersituation der Hochwasserschutzplan der Marktgemeinde Hofstetten-Grünau aktiviert wurde. Die Pielach hat soeben die kritische Marke von 3,50m erreicht. "Die Freiwillige Feuerwehr Hofstetten-Grünau ist bereits dabei die Dammverschlussbalken einzusetzen. Es kann neben der Überflutung der Pielach auch zu Hangwässern kommen, bitte achtet auf eure Liegenschaften und bereitet wenn möglich Sandsäcke vor", heißt es seitens der Gemeinde.

PIELACHTAL (th). Vor knapp zwei Wochen wurde Hafnerbach und Haunoldstein von einem schweren Unwetter stark getroffen. Wir fragten nach, wie die Lage aktuell aussieht. "Wir haben seit acht Uhr Hochwasser-Voralarm. Seitens der Feuerwehr wurden seither Schutzmaßnahmen für den Ernstfall getroffen. Derzeit steigen Pegelstände der Pielach und Zubringerbäche. Unmittelbare Überflutungen in Wohnbereichen haben wir Gott sei Dank noch nicht. Einsatzbereitschaft für den hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall gegeben", informiert Hafnerbach's Ortschef Stefan Gratzl. Laufend werden die Pegelstände kontrolliert - per Messgeräten und auch durch vor Ort Beschau. Die Pielach steigt nach wie vor an. Die Gemeindestrasse zwischen Wimpassing und Doppel musste gesperrt werden. (Stand 15:15 Uhr)

Auch in der Gemeinde Hofstetten-Grünau ist man wachsam. "Momentan haben wir nur Beobachtungsfahrten und Kontrollen des Wasserstands durchgeführt. Der Pegel der Pielach ist momentan stabil. Wir haben seitens der Feuerwehr alle Vorkehrungen getroffen um so schnell wie möglich den Hochwasserschutz in Hofstetten aufzubauen", informiert Christoph Dirnberger von der Feuerwehr Hofstetten-Grünau. "Momentan ist alles im Griff. Die Vereinshäuser sind geschützt und wir sind alle in Alarmbereitschaft. Leider kann man noch nicht genau sagen wie sich das ganze entwickelt. Bei 3,80m werden die Hochwasserschleusen von der Feuerwehr geschlossen", informiert Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler.

In St. Margarethen an der Sierning ist man in Alarmbereitschaft, "Sobald seitens Alarmzentrale ein Einsatz angeordnet wird, rücken wir natürlich so schnell wie möglich aus", informiert die Feuerwehr.

"Wir haben am Vormittag den Hochwasserschutz aufgebaut. Momentan ist die Lage noch stabil, aber solange die Pegel steigen, bleibt die Lage kritisch"

, informiert die Freiwillige Feuerwehr Haunoldstein.

Tanzbar Bolleros-Clubbing

Die Terasse der Tanzbar Bolleros-Clubbing wurde leider komplett überschwemmt. "Dank meinem tollen Bolleros-Team konnte vorerst alles in Sicherheit gebracht werden. Wenn es noch höher steigt, kann schon ein Schaden entstehen", so Chefin Beatrix Krapfl.

Einsätze im Pielachtal

"Wegen der andauernden Niederschläge war der Soisbach stark angestiegen und drohte eine Betonbirne bei der Baustelle Soisbach-Pielacheinmündung zu gefährden", informiert die Feuerwehr Kirchberg. Mit dem Kran wurde das Baugerät aus der Gefahrenzone gebracht. Hannes Grubner von der FF Kirchberg beschreibt die aktuelle Lage in der Gemeinde: "Die Lage ist gut. Unsere Wehr ist in Bereitschaft und ständigem Kontakt mit Bürgermeister Singer Franz. Die Prognosen vom Land NÖ zeigen, dass es max. ein HQ5 werden wird. Nichtsdestotrotz kann sich die Wetterlage rasch ändern. Wir sind gerüstet, sei es mannschaftlich, als auch ausreichend Pumpen und Gerätschaften sind griffbereit."

Auch in Weinburg rückte die Feuerwehr bereits zweimal aus. "Wir hatten gerade zwei Einsätze, die jedoch unkritisch waren, da es sich um Wasser in der Abfahrt und einmal im Grundwasser im Keller handelte. Die Höhe der Wassermenge war nicht ausreichend für's Auspumpen. Wir Gegenstände vor dem Wasser geschützt und sind wieder eingerückt", informiert die FF Weinburg.

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