22km Wanderung im Krimmler Achental - dem höchsten Tal der Venedigergruppe

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Die älteste Gaststube des Oberpinzgau, das höchstgelegene Tal in der Venedigergruppe und die höchsten Wasserfälle Österreichs – all das findet man im Krimmler Achental, das sich oberhalb der Krimmler Wasserfälle eingebettet zwischen den Zillertal Alpen und Südtirol erstreckt.

Breite Almböden, glasklares Quellwasser und idyllische Almhöfe begleiten uns von den Krimmler Wasserfällen bis zum Krimmler Tauernhaus. Im Talschluss wird der Blick auf den Hanggletscher des Krimmler Kees und Ursprungs der Krimmler Ache frei.

Wir starten in Krimml am Eingang zum Nationalpark, wo wir Eintrittskarten für 3 Euro pro Person kaufen. Der Wasserfallweg beginnt auf 1067 Höhenmeter und windet sich in mehreren aussichtsreichen Serpentinen bis zum obersten Wasserfall. Auf 385 Metern stürzen sich kalte, tosende Wassermassen Richtung Krimml und geben den Wasserfällen den Titel als die höchsten Österreichs.

Kurz nach dem obersten Wasserfall am Beginn dieses naturbelassenen Tals trifft man auf die erste vieler noch folgenden Almen – die Veitn Alm. Im Sommer weiden hier oben im gesamten Gebiet des malerischen Nationalpark Hohe Tauern Kühe des gesamten Oberpinzgau und liefern Milch für den berühmten Gletschkas. Einsame Fischer beschaffen sich den frischesten und unbelastetsten Fisch für das verdiente Ostermahl.

Der Weg geht stets mäßig leicht ansteigend durchs Tal und wird von wunderschön blühenden Krokuswiesen und wohlduftenden Zirben gesäumt.

Auf 1622 Hm erreicht man das Krimmler Tauernhaus und wird von dem dort ansässigen Haushund freundlichst empfangen. Das traditionelle Tauernhaus dient vielen Bergsteigern und Mountainbikern als Stützpunkt bei ihrer transalpinen Überquerung. Verwöhnt wird man in der 600 Jahre alten Stubn und somit der ältesten Gaststube des Oberpinzgaus mit vielen hauseigenen Produkten wie dem frischen Joghurt mit Beerenmark.

Am gesamten Weg hört, aber vorallem, sieht man jede Menge Murmeltiere, die sich scheinbar eine Freude daraus machen Emil und Lenny zu zu pfeifen. Die beiden würden so gerne ihre Leinen abwerfen und über die Almen sausen und ein wenig in die Behausungen dieser frechen Tierchen schnuppern.

Aber nicht nur Murmeltiere kann man hier sehen. Dieses Gebiet ist so naturbelassen und reich an tierischer Artenvielfalt – man muss nur mit leisem Schritt und offenen Augen durch dieses unbeschreiblich schöne Tal schreiten.

Unser Fazit:

Tourbeschreibung: von Krimml über den Wasserfallweg bis zum obersten Wasserfall, weiter in Krimmler Achental bis zumKrimmler Tauernhaus auf 1622 m.ü.A.

Länge der Tour: hin und retour etwa 22km

Höhenmeter im Aufstieg: 555 Hm

Höchster Punkt: 1622 Hm Krimmler Tauernhaus

Gehzeit: im Anstieg 3 Stunden, im Abstieg 2,5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: der Aufstieg entlang des Wasserfallweges ist auf eine Strecke von etwa 3 Kilometer recht steil im Anstieg, aber absolut machbar. ab dem obersten Wasserfall geht es etwa 2 Stunden lang mäßig flach durchs Krimmler Achental bis zum Krimmler Tauernhaus

Dogtrekking-Tipp: Der Krimmler Wasserfallweg führt über schattenreiche Serpentinen hoch zum Krimmler Achental. Bitte nehmt dennoch genug Wasser für euch und euren Vierbeiner mit. Ihr folgt zwar ständig der Krimmler Ache, allerdings ist der Zugang nicht immer sehr leicht und bezüglich Naturschutz solltet ihr die Wege nicht verlassen. Im Krimmler Tauernhaus waren unsere Hunde auch in der 600 Jahre alten Stuben gerne gesehen und durften mit uns die urige Stimmung der Hütte genießen. Am Hof befindet sich ein Haushund, der allerdings sehr lieb und gastfreundlich unseren beiden Vierbeinern gegenüber war.

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