"... und trotzdem wurde schließlich alles gut"

Pfarrer Christian Walch in der Stube des Pfarrhofes Neukirchen.
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  • Pfarrer Christian Walch in der Stube des Pfarrhofes Neukirchen.
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NEUKIRCHEN/WALD/KRIMML (cn). "Ich mag auch gerne Kekse, Schnee und Glühwein, aber ursprünglich war der Advent alles andere eine schöne Zeit. Die Botschaft dieser Wochen ist ja eigentlich total spannend - Maria war schwanger, was für Josef eine Katastrophe bedeutete, bis ihm der Engel erschienen ist. Nach jüdischem Recht hätte Josef Maria sogar steinigen können. Dann kam noch dazu, dass der König alle neugeborenen Buben töten lassen wollte - die Flucht, das Chaos! Und dann ist trotzdem alles gut geworden. Davon habe ich gerade erst gestern jemandem in einer schwierigen Situation erzählt, und ich hatte den Eindruck, dass es geholfen hat", erzählt Pfarrer Christian Walch in seiner gemütlichen Pfarrhaus-Stube in Neukirchen.

Zahlreiche Helfer

Der 34-jährige Priester ist seit 1. September dieses Jahres neben Neukirchen auch für die Gemeinden Wald und Krimml zuständig. Unterstützt wird er bei seinen vielfältigen Aufgaben von Pastoralassistent Ruben Weyringer und von zahlreichen weiteren Menschen, die sich sowohl in den Pfarrgemeinderäten als auch außerhalb für den katholischen Glauben bzw. für die Botschaft Gottes engagieren. Über deren Unterstützung ist er sehr froh und auch ganz allgemein bedankt er sich bei den obersten Oberpinzgauern: "Sie haben mich wirklich gut aufgenommen."

Schwerpunkt Familiengottesdienste

Christian Walch, dessen Seelsorger-Stationen sich in Wörgl, Dienten-Lend-Embach und in Mittersill befunden haben und der auch in der Loretto-Gemeinschaft engagiert ist, will in seinem neuen Umfeld den Schwerpunkt auf ganz besondere Familiengottesdienste legen: "Geplant ist, dass bei diesen Messen viel Musik zum Einsatz kommt, dass mit Hilfe der neuen Medien kindgerechte Akzente gesetzt werden und dass es nach dem Gottesdienst Kaffee und Kuchen sowie eine Kinderbetreuung gibt." Als erster Termin steht bereits der 14. Jänner fest und zwar in der Pfarrkirche von Wald.

Immer wieder zur Quelle...

Aufgewachen ist Christian Walch in einer religiösen Familie in Rif bei Hallein. Nach der Matura wusste der junge Mann zunächst nicht, wohin ihn sein Weg führen sollte, und so entschloss er sich zunächst für die Absolvierung des Zivildienstes. Während dieser Zeit lernte er einige Priester kennen. Der Funke sprang über und nach einiger Zeit der Vorbereitung und des Nachdenkens stand fest, dass Christian Walch zur Kirche und die Kirche zu ihm passt. Aber wie kann diese Erkenntnis ein Leben lang halten? Der Pfarrer: "So wie die Dochte der Kerzen hier am Tisch Wachs zum Brennen brauchen, so brauchen auch wir Seelsorger Nachschub. Ich gehe immer wieder zur Quelle, zur Begegnung mit Gott."

Pfarrer Christian Walch in der Stube des Pfarrhofes Neukirchen.

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