VIDEO: Fährst bei Rot, folgt der Tod - beeindruckende Präsentation in Schüttdorf

Mit dabei: Anton Scheibner, Aspirant Stadtpolizei Zell am See, Revierinspektorin Nadine Pichler von der PI Zell am See sowie Gruppeninspektor Franz Ramsauer von der Landesverkehrsabteilung.
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  • Mit dabei: Anton Scheibner, Aspirant Stadtpolizei Zell am See, Revierinspektorin Nadine Pichler von der PI Zell am See sowie Gruppeninspektor Franz Ramsauer von der Landesverkehrsabteilung.
  • Foto: Christa Nothdurfter
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ZELL AM SEE/SALZBURG (cn). Die Zahlen rütteln auf: 70 Unfälle pro Jahr ereignen sich in Österreich auf Bahnübergängen, davon etwa fünf in Salzburg. Häufig enden sie mit schwer Verletzten oder gar Todesopfern. Das Land Salzburg startet daher eine diesbezügliche Aufklärungskampagne im Rahmen der Aktion "Fährst bei Rot, folgt der Tod".

Kreuzung Bruckberg

Den Auftakt bildete eine Schaubremsung an der Eisenbahnkreuzung Bruckberg in Zell am See. Zum Einsatz kamen dabei Melonen (sozusagen als Köpfe) sowie menschenähnlich gebaute Figuren. Fazit: Ein Zug, der grundsätzlich nicht auf Sicht fährt, braucht selbst bei einer Notbremsung zu lange, um rechtzeitig stehen zu bleiben. Und: Von den Melonen und den Figuren ist nicht viel übrig geblieben. Dieser zum Nachdenken anregenden und anschaulich untermauerten Präsentation wohnten auch Schüler der Polytechnischen Schule Schüttdorf bei. Ebenfalls anwesend war Neo-Verkehrslandesrat Stefan Schnöll: "Bewusstseinsbildende Aktionen wie diese hier sind wichtig, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Jeder Verkehrsteilnehmer muss sich bei jeder Querung davon überzeugen, dass sie gefahrlos möglich ist."

Beeindruckte Experten

Selbst die Experten waren von der Schaubremsung beeindruckt: Ein Auto benötigt bei 50 Stundenkilometern etwa 28 Meter, um anzuhalten. Ein Zug ist tausendfach schwerer und kann dafür mehrere hundert Meter benötigen, was sehr oft unterschätzt wird. Walter Stramitzer, Betriebsleiter der Pinzgauer Lokalbahn: "Sowohl der Anhalteweg als auch die Auswirkungen eines Unfall werden unterschätzt." "Unsere" Lokalbahn hat 48 Eisenbahnkreuzungen, die Hälfte davon sind technisch gesichert, es sollen in naher Zukunft noch 17 weitere dazukommen.
An diesem Aktionstag in Schüttdorf wurden auch Autolenker mit Info-Material zum Thema "Fährst bei Rot, folgt der Tod" ausgestattet.

Das richtige Verhalten, um unfallfrei zu bleiben

Folgendes gehört zum richtigen Verhalten auf Eisenbahnkreuzungen:

• Nur überqueren, wenn kein gelbes oder rotes Licht leuchtet.

• Nur überqueren, wenn die Schranken – wenn vorhanden – vollständig geöffnet sind.

• Nur überqueren, wenn sich kein Schienenfahrzeug nähert.

• Ist ein Übergang nur mit dem Andreaskreuz gesichert, dann heißt es genau zu schauen, auf akustische Signale achten und vor einer Stopptafel auf jeden Fall stehen zu bleiben.

• Auf dem Bahnübergang selbst gilt absolutes Überholverbot.

• Parken, Halten und Umkehren auf dem Bahnübergang ist genauso verboten wie das Umfahren der Schranken oder Halbschranken. 

Hier das Bezirksblätter-Video (teilweise in Zeitlupe) von der Schaubremsung, bei der Melonen (sozusagen als Köpfe) sowie menschenähnlich gebaute Figuren zum Einsatz kamen.

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Autor:

Christa Nothdurfter aus Pinzgau

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