Naturjuwel? Steinalm/Saalfelden! UPDATE vom 17. Juli 2018

Jetzt kommen andere Zeiten auf der Steinalm - schaun ma mal und halten die Augen offen!
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  • Jetzt kommen andere Zeiten auf der Steinalm - schaun ma mal und halten die Augen offen!
  • hochgeladen von Peter Würti

Als ich vor einigen Jahren begann

mein Hauptaugenmerk mehr auf die Natur, die Wunder-Wanderbare Pinzgauer Bergwelt zu legen als auf steigende und fallende Aktienkurse, habe ich die Steinalm (Den! Saalfeldener Hausberg) sofort ins Herz geschlossen.

Hier, fast nur hier ist es möglich mit einer ca. 1 stündigen Wanderung

ins Hochgebirge vorzudringen und so derart viele Eindrücke zu sammeln wie bei einer Tagestour in den Bergen. (siehe Fotos)

Nicht nur für Wanderfreunde

sondern auch für Fotofreunde ist es hier möglich Flora und Fauna und natürlich das "Steinerne Meer" die Peter Wiechentalerhütte, die Einsiedelei samt Aberg, Biberg und Kitzsteinhorn Spielberghorn ectr. ohne besondere Kletterübungen und Spezialobjetktiven abzulichten.

Besonders in Erinnerung blieb mir,

eine surrende knatternde rotflügelige Schnarr-Heuschrecke die trotz einer schnellen Digitalkamera nicht zufriedenstellend auf´s Bild zu bringen war.
Mittlerweile weiss, ich das es eine in Europa fast ausgestorbene, auf der Steinalm fast endemische (nur hier vorkommend) Art war. ( siehe Wikipedia https://is.gd/JO1YLS )

Jedoch bei meiner Steinalmwanderung am 12. Juli 2018

war das knattern der Heuschrecke ein Schremmhammer und das surren der zarten rotflügeligen Heuschrecke das scheppern eines Baggers gewichen, welcher Baumstämme und Baumwurzeln beiseite schaffte um eine ca. 5 Meter breite ca. 5 Kolometerlange Schneise zur besagten Steinalm zu graben.

Was ist aus diesem Juwel geworden

fragten sich die Wanderer erstaunt an diesem schönen Sommerwandertag, was soll diese Straße da drüben die von der Bachwinkel anfangs von den Bundesforsten zur Holzschlägerung errichtet wurde und jetzt mit zahlreichen Serpentinen direkt in die Hochebene auf 1400 Höhenmeter führt.

Eine richtiger breiter Forstweg der sogar noch mit Fördergeldern finaziert wird und für diesen auch keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist. Siehe UPDATE UNTEN

Die die Verbreiterung des bestehenden Wanderweges auf welchem sich bereits jetzt Spuren von Quadfahrzeugen befinden, welche von der Bevölkerung auf wiederstand stieß, werde das Gebiet eben von der Bachwinkler-Seite erschlossen.

Wurde hier auf eine UVP großzügig verzichtet

fragt man sich unter den zahlreichen Wanderern und dieses Ausmaß der Abholzung und die breite der Straße mit den vielen Serpentinen welche sicherlich einige Hunderttausende Euros kosten wird, welche Wertschöpfung muss logischerweise daraus entstehen?

Trotzden fragt man sich unter den zahlreichen Wanderern und dieses Ausmaß der Abholzung und die breite der Straße mit den vielen Serpentinen welche sicherlich einige Hunderttausende Euros kosten wird, welche Wertschöpfung muss logischerweise daraus entstehen?

Ein neues Feriendorf ein Hüttendorf (Hütteldorf) wie in Leogang oder Rauris ectr. oder ein Ausfluggasthof mit Nobelgastronomie für Tagestouristen? Diesbezüglich bitte ich um zweckdienliche Infos an meine private e-mail Aderesse unten!

Das Surren der rotflügeligen Schnarr-Heuschrecke ist verstummt und mir bleibt auch gleich die Luft weg, aber vielleicht bin ich auch eine aussterbende endemische Rasse, welche die Naturerhaltung mehr Wert ist als die Wertschöpfung und Umsatzoptimierung zu jedem Preis.

Hätte man nicht die bestehende Materialseilbahn modernisieren können um die bestehende Almwirtschaft zu Versorgen oder geht es hier um viel mehr ?.. viel viel mehr?

Viel Erfolg mit dem innovativen Konzept, den neuen einflussreichen Besitzern samt involvierten Behörden, aber einen Umweltschutzpreis werden sie meines Erachtens niemals verdienen!
Über nähere Informationen über die weiteren Baupläne bin ich über Hinweise aus der Bevolkerung sehr dankbar, hierzu meine private E-Mail Adresse meer@sol.at
Ich werde aufpassen auf dieses Naturjuwel. DANKE!

UPDATE 17. JULI 2018

Die „Naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung“ für diese sogenannte „Forststraße Lärchbacherschließung“ wurde von der BH Zell am See mit Bescheid vom 14.11.2016  DEM JETZIGEN STEINALMBESITZER erteilt. Die Straße führt über Flächen der ÖBF, des Schloßbauern (Schloß Dorfheim) und des Almbesitzers.

Tatsache ist: Für Forststraßen ist gemäß gültigem UVP-Gesetz keine UVP nötig (bei Waldflächen ist eine UVP nur für Rodungen = anderer Zweck wie Forstwirtschaft über 20 ha notwendig) Hierzu gibt (gab)  es sogar eine Förderung vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft..

Die Steinalm mit einer Größe von ca. 33 ha wurde von NEUEN BESITZER im Jahre 2008 zum Preis eines Einfamilienhauses (genauer Betrag ist bekannt)  von der Agrargemeinschaft Steinalpe, vertreten durch Obmann Bgm Günter Schied, gekauft.

Laut medialer Aussage siehe SN 2.Mai 2013 werde „die Almhütte mit Originalmaterial so wieder aufgebaut, wie sie auf historischen Fotos zu sehen ist“.

Aktuell wurde heuer im April ein forst- und naturschutzrechtliches Verfahren zur Herstellung einer Kanalleitung und einer Stromversorgung durchgeführt. 

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