Gemeinden
Sechs Gemeinden der Zukunft gibt es bei uns im Pinzgau
- Die Gemeinde Weißbach startete im November 2024 mit einem Bürgerrat in das Programm "Zukunftsraum Gemeinden".
- Foto: Thomas Wurzinger
- hochgeladen von Sarah Braun
Der Pinzgau hat aktuell sechs "Zukunftsraum Gemeinden" – Leogang, Lend, Dienten, Viehhofen, St. Martin und Weißbach. St. Martin startete bereits vor vier Jahren mit diesem Programm, Weißbach begann im vergangenen November damit. Hier soll die Gemeinde gemeinsam mit der Bevölkerung nachhaltige Maßnahmen für die Zukunft erarbeiten.
PINZGAU. Der Name "Agenda 21" ist vielleicht manchen von Ihnen ein Begriff, was sich dahinter verbirgt, ist dann wahrscheinlich für viele eher unbekannt. Mit Beginn des neuen Jahres erhält besagtes Programm einen neuen Namen – es heißt ab sofort "Zukunftsraum Gemeinde", informiert das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR). Doch, was versteht man eigentlich darunter? "Zukunftsraum Gemeinde" bietet die Möglichkeit, professionell begleitete Bürgerbeteiligungen durchzuführen, begleitet von der Frage: "Was müssen wir heute tun, um unseren Nachkommen zukunftsfähige Lebensräume zu hinterlassen"?, so SIR.
Weißbach und St. Martin sind "Zukunftsraum Gemeinden"
Den Angaben zufolge unterstützt das erwähnte Programm Gemeinden dabei, Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren und gemeinsam nachhaltige Ideen für die Zukunft umzusetzen. Bei uns im Pinzgau gibt es aktuell, so SIR, sechs "Zukunftsraum Gemeinden", Leogang, Lend, Dienten, Viehhofen, Weißbach sowie St. Martin. Letztere nahm von 2019 bis 2021 an dem Programm teil – während des Beteiligungsprozesses, sagten die Verantwortlichen, etablierte sich die lokale Baukultur als wichtiges Thema. Heraus kam, teilten SIR und die Gemeinde St. Martin bei Lofer mit, dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie der Bevölkerung, Baukultur-Leitlinien ausgearbeitet wurden, die nun schon seit vier Jahren umgesetzt werden.
Weißbach startete Ende November 2024 mit dem Programm und hat zuerst einen Bürgerrat eingeführt. "Es geht nicht darum, aktuelle Herausforderungen zu meistern, sondern auch darum, langfristige Visionen für ein lebenswertes Weißbach zu erarbeiten. Gemeinsam werden wir Ideen entwickeln, die unsere ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit stärken", so die Worte von Weißbachs Bürgermeister Josef Hohenwarter.
Mehr News aus dem Pinzgau hier
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.