16.10.2017, 22:00 Uhr

Wir kaufen dahoam: Die Libelle in Niedernsill

Katharina, Maria, Sarah, Nenad und Eva Lukic vor "ihrer Libelle" beim Badesee Niedernsill. (Foto: Foto: Klaus Vorreiter)

Das Restaurant "Libelle" am Niedernsiller Badesee ist ein bekannter Tipp für heimische Genießer.

NIEDERNSILL (vor). Das Restaurant "Libelle" am Niedernsiller Badesee ist mittlerweile bekannt für sehr gutes regionales Essen. Pächter Nenad Lukic ist gelernter Koch, der in Kaprun seine Lehre absolvierte und später - über die Schweiz und Kroatien - wieder in seine Heimat zurückkehrte. Auch im Grand Hotel in Zell am See war er tätig. Gattin Maria war vorher im Incoming-Bereich aktiv; die beiden kennen sich schon seit ihrer Jugend. "Wir wollten immer schon selber etwas auf die Beine stellen und so ist der Entschluss gereift, ein Lokal zu pachten. 2007 war es dann so weit, wir haben die Libelle übernommen", erzählt Nenad. 

Ehrliches Essen

Den beiden ist es wichtig, ein "ehrliches Essen" anzubieten. Das heißt, Produkte aus der Region zu kochen, die die Gäste sehr schätzen. "Früher haben wir zu kompliziert angefangen, zu ausgefallen. Dann haben wir das Essen zubereitet, das die Einheimischen lieben." Ganz besonders viel Wert legt die Familie Lukic auf die gute Qualität. Das Motto dabei lautet: Von der Kuh bis zum Burger - das ist ein durchgehender Prozess. Der Chef mit Leidenschaft: "Da wir so wenig Personal haben, ist es besonders wichtig, dass schon das Grundprodukt perfekt ist. Darum nehmen wir das Fleisch vom hiesigen Polzbauer. Wir kaufen die ganzen Kühe und lassen sie dann nach unseren Vorgaben verarbeiten. Praktisch verlässt die Kuh, deren Namen wir meistens sogar kennen, nie das Dorf."


Heimische Brauerei

Das Bier kommt von der hiesigen Brauerei Pinzgau-Bräu. Auch die Milch und das Brot werden in der Region gekauft. Einmal im Jahr gibt es eine Spezialitätenwoche (Fisch-, Knödelwoche) mit heimischen Spitzenköchen. Viel zu tun gibt es für Maria und Nenad in Sachen Catering; vor allem beliefern sie Hochzeitsgesellschaften und Pensionen. "Wir sind einfach nur happy über die vergangenen zehn Jahre. Zu uns kommen neben den Sommergästen viele Einheimische. Sie kommen gerne und sind mittlerweile nicht nur Gäste, sondern auch Freunde. Es ist der schönste Arbeitsplatz der Welt."
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