Wie wird das Wetter?
Bauernregeln zum Nachlesen

Bauernregeln sollten das Wetter recht genau vorhersagen können.
  • Bauernregeln sollten das Wetter recht genau vorhersagen können.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Sabine Bramberger

Jeder kennt einige Bauernregeln und Sprüche und hat sie im Alltag schon verwendet. Meist thematisieren sie das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft. Manche Menschen sind der Meinung, dass Bauernregeln nur altkluge Sprüche sind, die sich nicht bewahrheiten. Allerdings basieren die meisten Regeln auf langjährigen Beobachtungen und teilweise sogar auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Und so halten sich einige Bauernregeln hartnäckig und werden auch heutzutage noch als verlässliche Wettervorhersagen gehandelt.

PONGAU. Wir haben dir  eine Ubersicht über einige Bauernregeln erstellt. Also viel Spaß beim Beobachten und Wettervorhersagen und wer weiß, vielleicht bewahrheitet sich die ein oder andere Regel sogar. 

Januar

  • Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
  • War bis zu Dreikönig kein rechter Winter, dann kommt auch keiner mehr dahinter.
  • Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.
  • Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
  • Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.
  • Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr.
  • Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr!
  • Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.
  • Januar kalt und rauh – nutzt dem Getreidebau.
  • Ist am Dreikönig (06.) kein Winter, folgt auch keiner mehr dahinter.
  • Klirrt im Januar Eis und Schnee, gibt es zur Ernte viel Korn und Klee.
  • Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
  • Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.


Februar

  • Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
  • Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
  • Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit.
  • Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
  • Ist's zur Lichtmess hell und klar, ist der Winter weder halb noch gar.
  • Ist's ein kalter Februar, wird's ein gutes Roggenjahr.
  • Nebel im Februar bringt Regen oft im Jahr.
  • Wenn im Februar die Lerchen singen, wird es uns Frost und Kälte bringen.

März

  • Wie’s im März regnet, wird’s im Juni regnen.
  • Auf Märzenregen folgt kein Sonnensegen.
  • Märzen-Schnee tut den Saaten weh.
  • Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen.
  • Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
  • Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen fürs ganze Jahr.
  • Ist zu Rupert der Himmel rein, wird er's auch im Juli sein.
  • Märzensonne – kurze Wonne.
  • Wenn es donnert in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihen.
  • Friert es an Gertrud, der Winter noch 40 Tage nicht ruht.

April

  • Der April tut, was er will.
  • Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.
  • Aprilschnee bringt Grad und Klee.
  • Wenn der April bläst ins Horn, steht es gut um Heu und Korn.
  • Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.
  • Bauen im April die Schwalben, gibt’s viel Futter, Korn und Kalben.
  • April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.
  • Ist der April schön und rein – wird der Mai um so wilder sein.
  • Regen im April – jeder Bauer will.

Mai

  • Ein kühler Mai wird hochgeacht‘, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
  • Wenn es regnet am 1. Mai regnet es auch weiter glei’.
  • Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
  • Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
  • Ein nasser Mai schafft Milch herbei.
  • Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
  • Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.

Juni

  • Im Juni viel Donner bringt einen trüben Sommer.
  • Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.
  • Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.
  • Gibt's im Juni Donnerwetter, wird g'wiss das Getreide fetter.
  • An St. Medardus wird ausgemacht, ob 40 Tage die Sonne lacht.
  • Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
  • Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni warm es sein.
  • Juni kalt und nass, lässt leer Scheune und Fass.
  • Peter und Paul hell und klar, wird es ein gutes Jahr.
  • Bleibt's im Juni kühl, wird's dem Bauern schwül.

Juli

  • Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.
  • Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
  • Wie’s Wetter an St. Margaret, dasselbe noch vier Wochen steht.
  • Die Julisonne arbeitet für zwei!
  • So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
  • Juli heiß, lohnt Müh‘ und Schweiß.
  • Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
  • Hundstage hell und klar, zeigen an ein gutes Jahr.

August

  • Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
  • Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  • Hitze an St. Dominikus – ein strenger Winter kommen muss.
  • Wie das Wetter an Kassian, hält es viele Tage an.
  • Fängt der August mit Hitze an, bleibt sie lang die Schlittenbahn.
  • Im August viel Höhenrauch, folgt ein strenger Winter auch.
  • Im August der Morgenregen wird sich meist vor Mittag legen.
  • Wenn es im August von Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.
  • Wie das Wetter am Mariä Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.

September

  • September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
  • Viel Nebel im September über Tal und Höh’, bringt im Winter tiefen Schnee.
  • Donnert’s im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.
  • Am feinen Septemberregen ist dem Bauer gelegen.
  • Wenn im September die Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
  • Schönes Wetter hat auf Wochen des Ägidius Sonnenschein dir versprochen.
  • Gibt Michaeli Sonnenschein, wird es in zwei Wochen Winter sein. Wenn Michaeli aber durch Pfützen geht, ein milder Winter vor uns steht.
  • Wenn der Boden an den Füßen klebt man nicht auf den Acker geht.

Oktober

  • Oktober rau, Januar flau.
  • Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit.
  • Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt.
  • Viel Oktober-Regen ist für die Felder ein Segen.
  • Regnet's an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss.
  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein harter Winter rein. Ist der Oktober aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
  • Wenn das Blatt am Baume bleibt, ist der Winter noch sehr weit.
  • Gießt St. Gallus wie ein Fass, wird auch der nächste Sommer nass.
  • Wenn Simon und Juda  vorbei, ist der Weg dem Winter frei.

November

  • November hell und klar, ist übel für’s nächste Jahr.
  • Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
  • Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.
  • Je mehr Schnee im November fällt, desto fruchtbarer wird das Feld.
  • Hat der November einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.
  • Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer.
  • Ist es um Martini trüb, wird der Winter lind und lieb.
  • November tritt oft hart herein, braucht nichts dahinter zu sein.
  • Im November kalt und klar, wird mild und trüb der Januar.
  • Novemberdonner schafft guten Sommer.
  • Im November Morgenrot mit langem Regen droht.

Dezember

  • So kalt wie im Dezember, so heiß wird’s im Juni.
  • Herrscht im Dezember recht strenge Kält’, sie volle 18 Wochen hält.
  • Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.
  • Weihnacht im Schnee – Ostern im Klee.
  • Sturm im Dezember und Schnee, schreit der Bauer juchhee.
  • Wenn man den Dezember soll loben, muss er frieren und toben.
  • Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.
  • Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt der Schnee auf Ostereier.
  • Silvesternacht düster oder klar, zeigt an ein gutes neues Jahr.

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