"Wie bekomme ich ein Autogramm von Emmanuel Macron?"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (rechts) mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer auf dem Weg zur Tagung.
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  • Bundeskanzler Sebastian Kurz (rechts) mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer auf dem Weg zur Tagung.
  • Foto: Franz Neumayr/Land Salzburg
  • hochgeladen von Julia Hettegger

SALZBURG. "Hallo, können Sie mir sagen, wo ich am besten hingeh' damit ich ein Autogramm von Emmanuel Macron (Staatspräsident von Frankreich) bekomme?" Mit Anrufen wie diesen, beschäftigte sich Gritlind Kettl, Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice und Europe Direct im Land Salzburg in den Tagen vor und während des EU-Gipfels in Salzburg. "Die Infos konnte ich den Anrufern natürlich nicht geben, aber es überraschte mich doch, dass Privatleute die EU-Politiker als 'Stars' sehen." Kettl nutzte diese Gelegenheiten allerdings auch, um bei den Salzburgern nachzufragen, was ihnen der EU-Gipfel in Salzburg bedeuten würde: "Die Menschen sagten mir z.B. dass es eine tolle Chance für Salzburg sei, sich zu präsentieren. Als Besonders positiv wurde der reibungslose Ablauf bewertet. Die Salzburger empfanden die Stimmung und die Atmosphäre während des Gipfels als gut. Etliche wollten bei den Gesprächen zuhören. Aber es gab auch kritische Stimmen", resümiert Gritlind Kettl: "Jemand hat gesagt, es gehe dabei nur um Publicity und die tatsächliche Situation werde nur schön geredet."

"Salzburg ist ein exzellenter Gastgeber"

„Wir haben für bestmögliche Atmosphäre und Begleitumstände gesorgt, alles hat hervorragend geklappt. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Sicherheitskräften, dem Team am Flughafen, allen Service-Mitarbeitern und sämtlichen beteiligten Organisationen für ihren außerordentlichen Einsatz. Darüber hinaus möchte ich den Salzburgerinnen und Salzburgern für ihr Verständnis und die äußerst positive Stimmung an diesen zwei Tagen ein großes Dankeschön aussprechen. Salzburg hat sich wieder einmal von seiner besten Seite gezeigt und seinem Ruf als exzellenter Gastgeber alle Ehre gemacht“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer nach dem Gipfel.

4.000 und 5.000 Nächtigungen

„Aus Sicht der Tourismuswirtschaft war der EU-Gipfel ein voller Erfolg, die Bilder, die in die ganze Welt hinausgetragen wurden, sind unbezahlbar. Neben dem Werbewert ergab der Gipfel auch eine beachtliche direkte Wertschöpfung: 28 Staats- und Regierungschefs, 31 Delegationen mit rund 250 Delegierten, mehr als 1.000 Medienvertreter aus aller Welt sowie rund 1.750 Sicherheitsbeamte ergaben in der Stadt Salzburg und den Umgebungsorten zwischen 4.000 und 5.000 Nächtigungen", so Haslauer weiter.

"Familienfoto" geht um die Welt

Den Werbewert des Gipfels streicht auch Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus hervor: "Der EU-Gipfel war aus touristischer Sicht von besonderer Bedeutung. Neben den hochrangigen Delegationen aus den EU-Ländern kamen über Eintausend internationale Medienvertreter nach Salzburg. Bilder und Berichte vom politischen Geschehen, aber natürlich auch von den imposanten Tagungsstätten rundherum gingen in die ganze Welt hinaus. Das 'Familienfoto' im Salzburger Mirabellgarten ist Werbung pur für unser Bundesland und erreicht Millionen von Sehern und Lesern", so Bauernberger.  "Darüber hinaus hat uns dieses weltweit beachtete Event die Chance gegeben, den Ruf von Stadt und Land Salzburg als internationalen Gastgeber zu bestätigen."

"Salzburg ist Garant für Gipfelerfolge"

Bundeskanzler Sebastian Kurz bedankte sich in der Pressekonferenz nach der Plenarsitzung für Salzburgs Engagement in der Vorbereitung auf den EU-Gipfel und den guten Schutz der Teilnehmer. Ein weiterer Dank ging auch an die Salzburger, die das hohe Verkehrsaufkommen erduldet haben. "Ich hoffe, dass die tollen Bilder, die von hier um die Welt gehen, viele weitere Touristen nach Salzburg bringen", so Kurz. Dem schloss sich auch Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, an und scherzte: "Salzburg ist natürlich ein Garant für einen Gipfelerfolg, weil es hier so viele Gipfel gibt und einer schöner ist, als der andere."

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