11.11.2017, 07:00 Uhr

Bischofshofen ist eine Stadt für Familien

Bgm. Hansjörg Obinger nahm die Urkunde für die familienfreundliche Gemeinde Bischofshofen entgegen. (Foto: Obinger)

VIDEO-Umfrage in Bischofshofen: Was macht die Stadt besonders familienfreundlich?

BISCHOFSHOFEN (aho). Als familienfreundliche Gemeinde wurde Bischofshofen vor wenigen Wochen vom Familienministerium in Wiener Neustadt ausgezeichnet. Wie Bgm. Hansjörg Obinger berichtet, hat sich in den letzten Jahren in der Stadtgemeinde vieles in diese Richtung entwickelt – nicht zuletzt dank des Engagements von Stadträtin Sabine Klausner, die den gesamten Prozess des Audits begleitet hat. "Einer der wichtigsten Punkte ist das umfangreiche Betreuungsangebot, das bei der Krabbelgruppe beginnt und beim Seniorenheim endet. Der große Umfang des Angebots und auch die langen Öffnungszeiten sind einzigartig", freut sich der Ortschef.
Erst im Oktober 2017 ist das Betreuungsangebot in Bischofshofen wieder gewachsen: Im Seniorentreff Neue Heimat wird nun täglich ein Mittagessen angeboten, das von der Küche des Seniorenheims geliefert wird.

Dank Citybus alles erreichbar

Was Bischofshofen zudem familienfreundlich mache, sei der öffentliche Verkehr in der Stadt und das umfangreiche Freizeitangebot. "Durch den Citybus sind alle wichtigen Stellen im gesamten Ort fußläufig erreichbar", sagt Obinger, der das Freizeitgelände mit seiner guten Infrastruktur für die Jugend hervorhebt. Derzeit wird auch ein neuer Eislaufplatz am Gelände des Tennisplatzes errichtet.

Beschneiung für Astenlift

Verbesserungspotential sieht der Bürgermeister vor allem noch beim Projekt Astenlift, wo durch künstliche Beschneiung der Skibetrieb ermöglicht werden soll. "Der Plan steht bereits seit längerer Zeit, das Projekt war damals aber über die kommunale Infrastrukturförderung leider nicht förderungswürdig. Jetzt müssen wird die Gespräche mit Ski amadé und den Bergbahnen abwarten. Die Gemeinde ist in Kooperation mit dem Skiclub aber mit Hochdruck dabei."
Für die aktuelle Baustellensituation im Ortszentrum hätten die Bürger Verständnis: "Keiner will den Stillstand, es ist eine Euphorie zu spüren. Früher hat man oft nach St. Johann geschaut, jetzt entwickelt sich wieder ein eigener Ortsstolz in Bischofshofen." Für Obinger ist auch die gute Balance zwischen der Entwicklung in der Peripherie und im Zentrum wichtig, wobei der Fokus am Zentrum liegt: "Das Zentrum muss belebt sein, damit der Ort attraktiv wahrgenommen wird."

Im VIDEO sehen Sie, warum Bischofshofens Bürger die Stadt als besonders familienfreundlich empfinden:
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