Kampf gegen Neophyten
Warum freiwillige Helfer in Gablitz gegen invasive Pflanzen kämpfen
- Florian Ladenstein engagiert sich für den Erhalt heimischer Pflanzenarten in Gablitz.
- Foto: Florian Ladenstein
- hochgeladen von Bernd Dorner
Heimische Pflanzen brauchen Platz zum Wachsen – in Gablitz setzen sich Freiwillige gegen invasive Arten ein.
GABLITZ. Mit einem letzten gemeinsamen Arbeitseinsatz ging die diesjährige Naturschutzsaison in Gablitz zu Ende. Während der Vegetationsperiode fanden monatlich Einsätze statt, bei denen freiwillige Helfer invasive Pflanzen zurückdrängten und heimischen Arten mehr Platz verschafften.
Einsatz gegen invasive Arten
Beim abschließenden Termin rückten die Helfer unter anderem dem mehr als zwei Meter hohen Knöterich beim Kindergarten zu Leibe. Gerade auf stark betroffenen Flächen zeigt sich, wie schnell sich invasive Pflanzen ausbreiten und heimische Gewächse verdrängen können.
- Florian Ladenstein mit den freiwilligen Helfern, die sich während der Naturschutzsaison für den Erhalt heimischer Pflanzenarten in Gablitz eingesetzt haben.
- Foto: Florian Ladenstein
- hochgeladen von Bernd Dorner
"Man sieht bei jedem Einsatz, dass sich die kontinuierliche Arbeit auszahlt. Wo invasive Pflanzen zurückgedrängt werden, bekommen heimische Arten wie die Königskerze wieder eine Chance", erklärt Florian Ladenstein, geschäftsführender Gemeinderat für Umwelt, Natur- und Klimaschutz.
Weiterer Einsatz im Frühjahr
Besonders hob Ladenstein den Beitrag der freiwilligen Helfer hervor. „Ein großes Danke an alle, die ihre Samstagvormittage investiert und mit vollem Körpereinsatz mitgeholfen haben. Ohne diesen Einsatz wäre vieles nicht möglich“, betont er. Die Naturschutzeinsätze sollen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Der nächste Saisonstart ist voraussichtlich für April 2027 geplant.
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