Ein Jahr invita-Wohnhaus der Caritas
Ein Ort, der Stabilität und Gemeinschaft bietet
- Daniel Hinterleitner MIT Brigitte Edinger.
- Foto: Caritas
- hochgeladen von Bernadette Wiesbauer
Vor einem Jahr hat das invita-Wohnhaus der Caritas am Franziskusweg in Ried seinen Betrieb aufgenommen. Heute finden hier 26 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ihr Zuhause.
RIED. Als Anfang Juli 2025 die ersten Bewohner:innen einzogen, war vieles neu. Ein neues Gebäude, ein neu zusammengestelltes Team und Menschen, die sich erst kennenlernen mussten. „Dass der Start eine Herausforderung wird, war mir bewusst", so Hausleiter Daniel Hinterleitner. „Umso mehr freut es mich, dass wir heute eine Gemeinschaft sind und in einen stabilen Alltag hineingefunden haben."
Ein Zuhause
Nach einem Jahr ist aus dem Neubau längst ein Zuhause geworden. Derzeit leben 26 Menschen mit psychischen Erkrankungen im Wohnhaus. Sechs Bewohner:innen werden teilbetreut und gestalten ihren Alltag weitgehend eigenständig, 20 Menschen leben in drei vollbetreuten Wohngruppen. Viele von ihnen besuchen tagsüber die Arbeits- und Beschäftigungsangebote von pro mente in Ried. Ein multiprofessionelles Team bestehend aus Diplomkrankenpflegerinnen, Sozialpädagoginnen, Fachsozialbetreuer:innen und einer Ergotherapeutin begleiten sie dabei, den Tag möglichst selbstbestimmt zu gestalten – immer mit dem Ziel, individuelle Begleitung statt Betreuung nach Schema zu bieten. "Bei uns steht nicht die Erkrankung im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Wir unterstützen dort, wo Hilfe gebraucht wird, und fördern gleichzeitig die vorhandenen Fähigkeiten. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu erhalten oder weiterzuentwickeln“, so Hinterleitner.
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