Parken in Rohrbach-Berg
Keine Kontrollen an Sonn- und Feiertagen mehr beim Pagro-Parkplatz
- Wer außerhalb der Öffnungszeiten beim Fachmarktzentrum parkt, muss mit hohen Strafen rechnen.
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Zwei Männer, zwei Strafen: Weil sie außerhalb der Öffnungszeiten ihre Fahrzeuge beim Pagro Diskont-Parkplatz und beim Fachmarktzentrum in Rohrbach-Berg abstellten, mussten sie mehr als 100 Euro Strafe zahlen. Die Stadtgemeinde hat reagiert und kann zumindest für den erstgenannten Parkplatz gute Nachrichten verkünden.
ROHRBACH-BERG. Wer in der Bezirkshauptstadt parken will, sollte sich im Vorhinein informieren, welche Bedingungen für die jeweiligen Parkplätze gelten, um Strafen zu vermeiden. Denn einem Pensionisten aus dem Bezirk Rohrbach kam der Besuch des Autofrühlings am 26. April teuer zu stehen: Er stellte sein Fahrzeug an diesem Sonntag für kurze Zeit am Pagro-Diskont-Parkplatz ab. Kurze Zeit später erhielt der Pensionist ein Anwaltsschreiben, in dem er aufgefordert wurde, 120 Euro für das rechtswidrige Verhalten, ein Halte- und Parkvergehen außerhalb der Öffnungszeiten, zu bezahlen.
Ein anderer Mann aus dem Bezirk Rohrbach musste 172 Euro blechen, weil er sein Auto außerhalb der Geschäftszeiten auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums in Rohrbach-Berg abstellte. Denn die dortigen Stellplätze dürfen nur von Kunden für die Dauer der Einkäufe genutzt werden.
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Parken an Sonn- und Feiertagen möglich
Stadtchef Andreas Lindorfer zeigt sich verärgert: "An einem Sonntag 120 Euro zu verlangen, ist schon ein starkes Stück." Er ergänzt: "Fakt ist, dass in diesem Fall nicht die Immobilienfirma die Überwachung beauftragt hat, sondern Pagro selbst. Hintergrund ist leider auch in diesem Fall wieder mal, dass es am Parkplatz teilweise Beschädigungen bzw. Verunreinigungen gegeben hat." Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer hat daraufhin die Bevölkerung via Facebook informiert, zur Vorsicht beim Parken aufgerufen und Kontakt mit der Gebietsleitung von Pagro aufgenommen. Mit Erfolg: "Mit der Geschäftsleitung wurde vereinbart, dass der Parkplatz zumindest an Sonn- und Feiertagen nicht mehr überwacht wird. Aber: An Werktagen finden außerhalb der Öffnungszeiten weiterhin Kontrollen statt."
Überwachung beim FMZ bleibt
Was das Fachmarktzentrum betrifft: "Es gibt immer wieder Besitzstörungsklagen, denn auch dort wird überwacht. Das gefällt mir nicht, und ich habe mit dem zuständigen Immobilienbesitzer schon ein Gespräch geführt. Dort wird jedoch von dieser Überwachung nicht abgegangen", informiert Bürgermeister Lindorfer. "Ich möchte betonen, dass wir als Gemeinde hier keinerlei Einflussmöglichkeiten haben und es außerhalb unserer Kompetenz liegt."
Parkuhr stellen und Strafen vermeiden
Das Parken in der Innenstadt ist gebührenfrei – solange man eine Parkuhr stellt und die Dauer von 90 Minuten nicht überschreitet. Für die öffentlichen Parkplätze im Innenstadtbereich wurde vom Gemeinderat bereits vor einigen Jahren eine Kurzparkzone verordnet. Von der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg werden Parkuhren aufgelegt, die kostenlos beim Stadtamt oder im Tourismusbüro abgeholt werden können.
- In der Rohrbach-Berger Innenstadt tut sich immer einiges.
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Der Stadtchef appelliert, diese unbedingt zu nutzen: "Auch wenn man nur geschwind in einem Geschäft ist, rate ich jeder und jedem, die Parkuhr zu richten, um Strafen zu vermeiden." Diese Parkraumüberwachung brauche es, damit die Stellplätze im Zentrum nicht von Dauerparkern belegt werden. "Dafür sind diese Kurzparkzonen kostenlos, was nicht in allen Städten der Fall ist", hebt Lindorfer hervor.
Mehr aus der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg gibt es unter meinbezirk.at/rohrbach-berg-ro
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