Bürgermeister berichtet
Von Kinderbetreuung bis Hallenbad – Darauf ist Rohrbach-Berg stolz
- Rohrbach-Berg ist die Bezirkshauptstadt.
- Foto: Karl Neissl
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Aktuelle Investitionen in Straßen und Kinderbetreuung, geplante Geschwindigkeitsbeschränkung, vielfältige Gastronomie und ein Hallenbad mit vielen Attraktionen: Bürgermeister Andreas Lindorfer berichtet über die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg.
ROHRBACH-BERG. Die Lebensqualität in Rohrbach-Berg zu erhalten und weiter zu steigern, ist Bürgermeister Andreas Lindorfer trotz der nicht einfachen finanziellen Situation ein großes Anliegen. So sind in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro in die Bezirkshauptstadt geflossen. "Alleine in die Straßen investieren wir jährlich 700.000 bis 800.000 Euro", informiert der Stadtchef. Als Nächstes am Plan steht diesbezüglich die Generalsanierung der Harrauer Straße.
Für Alt und Jung etwas schaffen
Ein weiteres Vorhaben ist die Erweiterung der Kinderbetreuung der 1,5- bis 6-Jährigen. Der Kindergarten Rohrbach zählt aktuell vier Gruppen sowie eine Krabbelgruppe. Nach dem geplanten Ausbau und der Sanierung sollen hier fünf Kindergarten- und drei Krabbelgruppen Platz finden. Im Kindergarten Berg steht ebenfalls eine Veränderung an: "Ob das Gebäude saniert und erweitert oder gleich neu gebaut wird, hängt von den Kosten ab", berichtet Lindorfer.
- Bürgermeister Andreas Lindorfer.
- Foto: Alfred Hofer
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So würden von einem Neubau nicht nur die jüngeren, sondern auch die älteren Bürger profitieren: Mit "Wohnen mit Service" ist hier ein Zentrum zum Wohlfühlen für Senioren geplant. "Einige Ältere wohnen alleine in einem großen Haus, wo sie oft einsam sind und ihnen die Arbeit zu viel wird. Deshalb wollen wir dieses neue Angebot mit der Möglichkeit der Tagesbetreuung sowie auch mit fixen Wohnplätzen schaffen", erklärt der Stadtchef. Ein weiterer Vorteil dieses Vorhabens sei die Entlastung von pflegenden Angehörigen. "Das zeigt einmal mehr, dass die Gemeinde bemüht ist, für alle Bevölkerungsgruppen etwas zu schaffen", betont Lindorfer. Sechs bis sieben Millionen Euro sollen in diese Projekte fließen.
- Die Bezirkshaupstadt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert.
- Foto: MB
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Sicherheit der Kinder gewährleisten
Auf der Agenda des Bürgermeisters steht ebenfalls eine Geschwindigkeitsbeschränkung beim Schulzentrum. "Die Linzer Straße als Haupteinfahrtsstraße nach Rohrbach-Berg ist stark befahren, vor allem in den Morgenstunden." So komme es immer wieder es zu gefährlichen Situationen, wenn Schülerinnen und Schüler unmittelbar vor der Schule oder auf der Parkplatzseite beim Finanzamt aus dem Auto gelassen werden. Durch haltende oder rangierende Fahrzeuge entsteht an dieser Stelle ein erhöhtes Risiko für Kinder und andere Verkehrsteilnehmende. „Darum ist es mir ein großes Anliegen, zum wiederholten Male darauf hinzuweisen, dass man die Kinder gefahrlos am nahegelegenen Eurospar-Parkplatz aus- und einsteigen lassen kann, der sich ja in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule befindet", betont Lindorfer.
Vielfältige Gastronomie
Immer wieder hört der Stadtchef, dass in seiner Gemeinde, was die Kulinarik betrifft, zu wenig los sei. "Es gibt jedoch mehr als 20 gastronomische Betriebe in Rohrbach-Berg", betont Lindorfer. Klassische österreichische Küche gibt es etwa bei Leibetseder am Stadtplatz, im Gasthaus Wim in der Bahnhofstraße oder in der Mosthütte, die rund einen Kilometer vom Stadtplatz entfernt ist. Asiatische Speisen kann man in der Bezirkshauptstadt ebenfalls genießen. "Wir leben von der Vielfalt der Gastronomie", heißt es. Zudem gibt es Möglichkeiten zum Frühstücken, Kaffeetrinken oder andere Getränke samt kleinem Imbiss zu konsumieren.
"Darum beneiden uns viele"
Stolz zeigt sich der Bürgermeister nach wie vor auf das Bezirkshallenbad. "Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen. Darum beneiden uns viele", sagt er und weist darauf hin, dass immer wieder Delegationen aus anderen Gemeinden nach Rohrbach-Berg kommen, um sich das Bad anzuschauen. Das Aqaro bietet unter anderem eine Rutsche, eine Boulderwand, eine Aquacrossanlage, zwei Sprungtürme, ein 25-Meter-Becken, ein Familienbecken sowie einen Kleinkinderbereich. "Ich kenne kein Bad in der Umgebung, das so viele Attraktionen bietet", so Lindorfer. "Und was den Kleinkinderbereich betrifft: Da haben wir nachgerüstet, es ist zwei Grad wärmer als der Erwachsenenbereich."
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