Internationale Jugendbegegnung
Welche Rechte haben Jugendliche in Europa wirklich und wie werden diese gelebt?

Internationale Jugendbegegnung im Mühl-fun-viertel in Klaffer/Hochficht zum Thema Menschenrechte von Jugendlichen von 27.12.2019 – 05.01.2020.

Klaffer am Hochficht: Seit vielen Jahren ist das Mühl-fun-viertel Vorreiter wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche aus ganz Europa zu internationalen, verbindenden Projekten zusammenzubringen. So fand auch heuer in den Weihnachtsferien eine Jugendbegegnung unterstützt vom EU-Programm ERASMUS+, im Mühl-fun-viertel in Klaffer am Hochficht statt.

Inhaltlich ging es um das Thema Menschenrechte für Jugendliche unter dem Titel „Arts for Youth Rights“. Dabei konzentrierte man sich einerseits auf die Bewusstseinsbildung für Menschenrechte und andererseits auch darauf, in der Gruppe das Selbstwertgefühl der Jugendlichen so zu stärken, dass sie auch für ihre Rechte eintreten können.

Zwei Wochen arbeiteten 56 Jugendliche und deren BetreuerInnen aus sieben verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam mit erfahrenen internationalen TrainerInnen an dem Thema. Es konnten neben der österreichischen Gruppe auch Gastgruppen aus Rumänien, Spanien, Italien, Nordmazedonien, Bulgarien und der Türkei begrüßt werden.

„Vor nicht einmal zwei Jahren haben wir in Europa den 70sten Geburtstag der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gefeiert. Doch immer noch stehen wir vor der Herausforderung, dass diese in vielen Ländern, auch innerhalb Europas, nicht ausreichend umgesetzt und bewusst verankert sind,“ so Barbara Heigl, die Projektkoordinatorin.

Mittels niederschwelliger Lernmethoden, Theaterpädagogik, Naturpädagogik und künstlerischer Gestaltung, gelang es das Thema Menschenrechte erfolgreich zu vermitteln und den Jugendlichen Wege und Möglichkeiten mitzugeben, sodass sie für die Wahrung ihrer Rechte auch in den Herkunftsländern aktiv einstehen können.

„Bildung muss immer die Achtung und Stärkung der Menschenrechte beinhalten. Gerade niederschwellige, non-formale Bildung kann so zu mehr Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen den europäischen Jugendlichen beitragen“, schließt Martin Kraschowetz, der handelsrechtliche Geschäftsführer des Mühl-fun-viertels.

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