Tagesbetreuung – Das Leben im Alter genießen

Barbara Wimmer – Leiterin des Tageszentrums für Senioren in Aigen.
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  • Barbara Wimmer – Leiterin des Tageszentrums für Senioren in Aigen.
  • Foto: Diakoniewerk Salzburg
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SALZBURG/AIGEN (mst). Barbara Wimmer – Leiterin der Tagesbetreuung in Aigen, liegt vor allem die Selbstständigkeit der Gäste die in die Tagesbetreuung in Aigen kommen am Herzen. Zusätzlich steht für sie Unterhaltung, Spaß und Freude an oberster Stelle. Willkommen sind Menschen ab 60 Jahren. Erkrankungen stellen kein Hindernis für eine Aufnahme dar, so sind zum Beispiel auch Menschen mit Demenz herzlich willkommen. Gäste können das Tageszentrum ein- bis fünfmal wöchentlich besuchen.

Abwechslung im Leben

Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend werden Bewegungseinheiten wie Yoga und Stretching angeboten. Ein wichtiger Tagespunkt ist auch die Gedächtnisaktivierung. "Gerade bei Menschen mit Demenz ist es wichtig noch vorhandene geistige Fähigkeiten zu erhalten", betont Wimmer. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bieten die zwei großzügigen "Schlafräume" die Möglichkeit zum Rückzug und Ausruhen. Am Nachmittag stehen Spiele und Quizrunden am Programm. Gerne werden aber auch Angebote wie Spazierengehen in Anspruch genommen. Gäste können zudem an Ausflügen und Konzerten teilnehmen. Am Nachmittag vor der Heimreise endet der Tag beim gemeinsamen Kaffee trinken und Kuchen essen. Zusätzlich werden regelmäßig Projektwochen veranstaltet, wie zuletzt zum Thema "Heimat". Auch gemeinsames Brot backen und kochen ist sehr beliebt bei den Gästen.

Jeder für jeden

Auch für pflegende Angehörige stellt das Tageszentrum eine wesentliche Entlastung und die Chance eigene Ruhephasen zu haben dar. Sie können sich zudem jederzeit über Hilfsmittel für zu Hause, Unterstützungangebote und alles was ihnen sonst am Herzen liegt beraten lassen. Weiters finden Kennenlern-Treffen statt um den betreuenden Angehörigen einen wertvollen Austausch unter Betroffenen zu bieten. Diese Chance wird durch regelmäßige Angehörigen-Nachmittage intensiviert. "Es ist eine Stärke sich Unterstützung zu suchen und diese Unterstützung ermöglicht es lange für den Angehörigen sorgen zu können", ist sich die Leiterin des Tageszentrums sicher.

Individualität wird großgeschrieben

Die Krankheit der Gäste soll nicht im Vordergrund stehen. Sie werden als einzigartiger Mensch wahrgenommen und behandelt. So gibt es auch verschiedene Aktivierungsgruppen die sich flexibel wechseln lassen. Mitarbeiter und Betroffener finden gemeinsam heraus in welchen Gruppen unter welchen Menschen sich die jeweilige Person am wohlsten fühlt. "Jeder Tag kann anders sein", unterstreicht Wimmer die Wichtigkeit von Flexibilität. So entscheiden die Gäste selbst wie viele oder auch wenige Angebote sie an den einzelnen Tagen in Anspruch nehmen möchten. Wimmer zeigt sich erfreut: "Eine Dame hat gerne viel Zeit um zu frühstücken. Sie sitzt dann zwar am Ende alleine am Tisch, aber dafür zelebriert sie ihr Essen richtig." Genauso dürfen die Essensmengen von den Gästen selbstbesimmt werden. Ob weniger Fleisch, mehr Soße oder die doppelte Portion Nudeln – Hauptsache alle fühlen sich wohl.

Professionalität für Wohlbefinden

Im Tageszentrum in Aigen werden die ausgebildeten Mitarbeiter von Ehrenamtlichen, die mit viel Freude und Engagement bei der Sache sind, unterstützt. Ständige Fortbildungen und Weiterbildungen sind selbstverständlich. Auch, dass die Mitarbeiter ihre Stärken einbringen können. "Unser Team ist genauso individuell und einzigartig, wie unsere Gäste", freut sich Wimmer. Die Vermittlung von Therapien wie zum Beispiel Ergo- oder Logopädie ist auch ein wichtiger Bestandteil des Angebotes.

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Barbara Wimmer – Leiterin des Tageszentrums für Senioren in Aigen.
Der große Garten bietet gerade im Sommer die Möglichkeit für vielfältige Angebote.
Autor:

Martina Stabauer aus Flachgau

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