Stadtfeste neu gedacht
Gassen- und Straßenfeste kehren 2027 zurück in die Stadt
- Für das große Stadtfest heißt es jetzt Pause.
- Foto: Stadt Salzburg/Wildbild
- hochgeladen von Lisa Gold
Die Landeshauptstadt Salzburg setzt im Jahr 2027 ganz auf Dezentralität und bringt die beliebten Gassen- und Straßenfeste zurück in die Stadtteile. Während kleinere Begegnungszonen gestärkt werden, pausiert das große Stadtfest.
SALZBURG. Hallo Gassenfest, auf Wiedersehen Stadtfest! Nachdem Salzburg in den vergangenen beiden Jahren das große, zentrale Stadtfest feierte, ändert die Stadt Salzburg im kommenden Jahr ihre Strategie. Das große, zentrale Stadtfest pausiert im nächsten Jahr und feiert erst vom 23. bis 25. Juni 2028 unter dem Motto "Wir bauen Brücken" ein großes Comeback und kehrt ab 2028 in einem zweijährigen Rhythmus zurück.
Der Fokus verschiebt sich bewusst in die charmanten Gassen der Altstadt und direkt in die einzelnen Stadtteile. Das Ziel dieser Neuausrichtung besteht darin, Räume für lokale Begegnung und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen.
"Die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, wie viel Kraft, Lebensfreude und Zusammenhalt in unserem Stadtfest stecken. 2027 geben wir nun bewusst den Gassen, Stadtteilen und ihren Initiativen mehr Raum", sagt Bürgermeister Bernhard Auinger, der mit der Neuausrichtung das ganze Jahr verteilt Orte der Begegnung in der Altstadt schaffen will.
Die ersten Termine für die Feste
Für das Jahr 2027 nehmen die Planungen für die lokalen Feste bereits konkrete Formen an. Den Auftakt macht das traditionelle Fest am Kajetanerplatz, das am 18. und 19. Juni stattfindet.
Nur kurz darauf, am 2. und 3. Juli, erwacht auf der anderen Salzachseite das Viertel rund um die Linzergasse zum Leben.
Kräftige Finanzspritze für die Veranstalter
Die Stadt Salzburg lässt die ausrichtenden Vereine bei der Organisation nicht im Regen stehen. Jedes der beiden Feste erhält eine Förderung von 40.000 Euro aus den Mitteln der Wirtschaftsförderung. Zudem unterstützt das Altstadtmarketing tatkräftig im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Neue Akzente in den Stadtteilen
Neben den beiden Fixpunkten in der Altstadt planen Verantwortliche weitere kleinere Formate. So prüfen die Behörden derzeit ein gemeinsames Ringfest, das sich vom Alten Markt über die Judengasse bis zum Waagplatz erstreckt und mit lokalen Gastronomen gestaltet wird.
Auch in den Stadtteilen Schallmoos, Itzling und Taxham läuft die Planung auf Hochtouren. In enger Kooperation mit dem Bewohnerservice und lokalen Vereinen sollen dort feine Nachbarschaftsfeste entstehen, die die Identität der Viertel in den Vordergrund rücken.
Enge Abstimmung mit Hallein
Eine wichtige organisatorische Neuerung betrifft die Nachbarstadt Hallein. Um Terminkollisionen auf dem Festsektor zu vermeiden, stimmen Verantwortliche beider Städte ihre Termine künftig ab. Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: "Die zeitliche Abstimmung mit der Stadt Salzburg ist für uns ein vernünftiger und gangbarer Weg. Wir arbeiten derzeit gemeinsam mit der Bevölkerung, den Vereinen, der Wirtschaft und den Anrainer:innen an einem tragfähigen Konzept für die Zukunft des Halleiner Stadtfestes. Unser Ziel ist ein Fest, das breit getragen wird, verbindet und gut zu Hallein passt."
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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