Opern-Premiere
Zirkusartistin zeigt Akrobatikkunst im Landestheater
- "Manege frei" heißt es im Salzburger Landestheater nicht nur für die Oper „L’italiana in Algeri“ (Gioachino Rossini), sondern vor allem auch für Lea Toran Jenner. Die Proben befinden sich in der finalen Phase.
- Foto: SLT/Tobias Witzgall
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Im Salzburger Landestheater zeigt die internationale Zirkusartistin Lea Toran Jenner ihre Akrobatikkunst. Zu sehen ist sie in der Oper „L’italiana in Algeri“, die am 19. September 2026 Premiere am Salzburger Landestheater feiert.
SALZBURG. "Manege frei" heißt es im Salzburger Landestheater nicht nur für die Oper „L’italiana in Algeri“ (Gioachino Rossini), sondern vor allem auch für Lea Toran Jenner. Die 34-Jährige zählt zu den bekanntesten Artistinnen der internationalen Zirkusszene und wird nun ihre Akrobatikkunst dem Salzburger Publikum präsentieren.
Auf den großen Bühnen der Welt
Die Zirkuswelt sei immer schon ein Kindheitstraum gewesen, erklärt Lea. "Zirkus war für mich immer eine Kunstform, die tief berührt und verschiedene Kunstformen in sich vereint. Diese bunte, aufregende Welt hat mich fasziniert, ebenso, dass sie für jeden Menschen greifbar und zugänglich ist." Mit fünf Jahren hat sie angefangen zu turnen, später Zirkusschulen besucht und sich ab dem Alter von 19 Jahren voll und ganz auf die Zirkuswelt fokussiert.
- "Manege frei" heißt es im Salzburger Landestheater nicht nur für die Oper „L’italiana in Algeri“ (Gioachino Rossini), sondern vor allem auch für Lea Toran Jenner. Die Proben befinden sich in der finalen Phase.
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"Meine Spezialdisziplin ist das Cyr-Rad. Ich sage immer: man verliebt sich in eine Disziplin und umgekehrt findet einen eine bestimmte Disziplin. So war das bei mir auch. Ich wollte unbedingt eine Disziplin haben, bei der man in der Luft schwebt. Auch der akrobatische Kronleuchter zählt daher zu meiner Disziplin, der wird gerne für große opulente Shows verwendet, weil er so etwas Prunkvolles hat",
lässt Lea wissen.
- Die 34-jährige Lea Toran Jenner zählt zu den bekanntesten Artistinnen der internationalen Zirkusszene und wird nun ihre Akrobatikkunst dem Salzburger Publikum präsentieren.
- Foto: Lisa Gold
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Ihre Kunst hat ihr bereits Engagements auf den großen Bühnen der Welt gebracht, etwa beim "Cirque du Soleil", im Sydney Opera House in Australien und mehrfach im berühmten "Moulin Rouge" in Paris. Es sei diese Freiheit und Unabhängigkeit, die dem Zirkus innewohnt und die Lea fasziniert.
"Ich habe seit zehn Jahren keine feste Wohnung, bin sozusagen auf der ganzen Welt zu Hause. Beim Zirkus kommt man zu den Menschen hin und hat die Chance, immer neue Orte kennenzulernen und befindet sich in einem Kontext, der sehr menschlich und herzlich ist. Das ist wirklich etwas Besonderes",
gibt Lea einen Einblick. In „L’italiana in Algeri“ im Landestheater ist die gebürtige Münchnerin, die zweisprachig (Deutsch und Spanisch) aufgewachsen ist, am Cyr-Rad, am Luft-Ring und beim Pole-Dance zu sehen.
- "Manege frei" heißt es im Salzburger Landestheater nicht nur für die Oper „L’italiana in Algeri“ (Gioachino Rossini), sondern vor allem auch für Lea Toran Jenner. Die Proben befinden sich in der finalen Phase.
- Foto: SLT/Tobias Witzgall
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Moderne Zirkuskunst zeigen
Das Stück in der Inszenierung von Alexandra Liedtke lässt in die schillernde, bunte Zirkuswelt zwischen Manege und Maskerade eintauchen. "Meine Figur ist in mehreren Phasen im Stück zu sehen und repräsentiert den Zirkus und die Akrobatik. Für mich ist das Besondere, dass ich verschiedene Disziplinen auf der Bühne zeigen kann und so dem Publikum die große Vielfalt moderner Zirkuskunst näherbringe", so Lea, die nach eigener Beschreibung in einem "Art Vintage-Zirkus-Kostüm" zu sehen sein wird.
Geprobt wird seit Mitte August, die Premiere ist am 19. September. Bis dahin wird freilich noch fleißig trainiert, erklärt Lea.
"Die ersten Proben mit dem Chor und der Live-Musik haben mich sehr berührt. Man kann so in andere Kunstformen eintauchen und schaut wieder mit einem neuen Blick auf die eigene Kunst",
blickt Lea bereits der Premiere entgegen.
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