Stille Nacht 200; Eröffnung Landesausstellung; Videointerview mit Leo Bauernberger
Stilles Museum – stille Nacht
- hochgeladen von Julia Hettegger
SALZBURG. Die Ausstellung ist still, ganz wie es das Lied verlangt. Ausschließlich am 24. Dezember wird man im Salzburg Museum Neue Residenz das Lied "Stille Nacht. Heilige Nacht" hören. Sehen kann man das berühmte Weihnachtslied allerdings heute schon, denn zusammen mit dem Gehörlosenverband wurden die berühmten Strophen in Gebärdensprache "übersetzt". Ein Video davon inspiriert die Besucher dazu, das Stück neu zu erfahren.
Stille Nacht – das Lied in Gebärdensprache sehen:
Ohne Weihnachtskitsch
Auch sonst kommt die Ausstellung ohne weihnachtliche Klischees aus – ohne Lametta, Tannenzweige und Sternspritzer. Auch der "Adventskalender" ist kein gewöhnlicher. Eine Digitalanzeige aus bunten Feldern zählt den Countdown nüchtern runter. Statt dem sprichwörtlichen roten Faden ziehen sich Notenzeilen durch die Räume. Die sechs Strophen von "Stille Nacht" teilen die "Stationen" auf.
Interview mit Leo Bauernberger:
Stilles Betrachten
"Anhand historischer Tonaufnahmen, Installationen, Objekten, Dokumenten und den beiden Autographen von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr werden unterschiedliche Zugänge geboten, um sich dem Lied, seinen Schöpfern und seiner Verbreitung zu nähern. Den End- und Höhepunkt der Ausstellung bildet der 'Silent Room', der zum stillen Betrachten in intensiver Atmosphäre einlädt", erklärt der wissenschaftliche Kurator der Sonderausstellung, Thomas Hochradner von der Universität Mozarteum.
Friedensbotschaft
Wer am Ende doch noch in Weihnachtsstimmung kommen will, der kann seine ganz persönliche Friedensbotschaft niederschreiben.
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