Landjugend Salzburg
Salzburger Sensenmäherinnen und Mäher zeigten ihr Talent
- Die Landjugend Salzburg wurde von neun motivierten Mäherinnen und Mäher vertreten. (hinten v.l.n.r.: Alexander Ramsauer, Landesleiter Noah Fischer, Martin Fuchs, Franz Tanner, Hannes Loiperdinger, Matthias Huber, vorne v.l.n.r.: Landesleiter Stv. Michael Hollaus, Mannschaftsbetreuerin & Geschäftsführerin Theresa König, Sonja Mühlbacher, Thomas Mühlbacher, Sebastian Welkhammer, Annelie Welkhammer)
- Foto: Barbara Stipper, Landjugend Salzburg
- hochgeladen von Anna Wallner
Können, Ausdauer und Präzision waren beim Bundesbewerb im Sensenmähen gefragt. Von 10. bis 12. Juli 2026 stellten 94 Jugendliche aus ganz Österreich ihr Geschick bei dem traditionellen Wettkampf unter Beweis. Für die Mitglieder der Landjugend Salzburg gab es dabei zahlreiche erfreuliche Ergebnisse zu feiern.
SALZBURG. Beim Bundesbewerb im steirischen Preding trafen die besten Mäherinnen und Mäher aller Bundesländer aufeinander und kämpften um die Bundessiege in ihren jeweiligen Klassen. Je nach Altersgruppe mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine vorgegebene Fläche mit der Sense in möglichst kurzer Zeit und zugleich möglichst sauber mähen.
Eine Jury bewertete die Qualität der Mahd und vergab Zeitzuschläge, wenn die Fläche nicht sauber genug gemäht wurde. Für die Salzburger Mäherinnen und Mäher verlief der Bewerb besonders erfolgreich – neben mehreren Spitzenplatzierungen durfte man sich sogar über einen Bundessieg freuen.
Erfolge bei den Nachwuchsmäherinnen
Bei den Mädchen erreichte Annelie Welkhammer in der Kinderklasse den starken vierten Platz für Salzburg. Der Bundessieg ging in dieser Kategorie an Karoline Ahamer aus Oberösterreich. In der allgemeinen Klasse der Mädchen sicherte sich Verena Moser aus Niederösterreich den Sieg.
Auch die Salzburger Nachwuchsmäherinnen konnten sich im Spitzenfeld behaupten: Sonja Mühlbacher von der Landjugend Obertrum, Siegerin des Salzburger Landesentscheides, belegte den hervorragenden siebten Platz. Besonders in diesem Jahr waren die Platzierungen von großer Bedeutung. Die acht besten Mäherinnen sowie die elf besten Mäher des Bewerbs qualifizierten sich für die Europameisterschaft im Handmähen, die 2027 in Südtirol stattfinden wird.
Matthias Huber ist Bundessieger
Auch bei den Burschen konnten die Salzburger Teilnehmer starke Leistungen zeigen. In der Kinderklasse ging der Sieg an Fabian Zehentner aus Oberösterreich. Sebastian Welkhammer verpasste das Podest nur knapp und erreichte für Salzburg den vierten Platz. In der Standardklasse der Burschen gingen sämtliche Stockerlplätze nach Oberösterreich.
Den Bundessieg holte sich Franz Leitinger. Doch auch die Salzburger Mäher konnten mit respektablen Ergebnissen aufzeigen. Franz Tanner aus Obertrum erreichte den siebten Platz, Alexander Bachler aus Köstendorf belegte Rang elf und Thomas Mühlbacher aus Obertrum landete auf Platz zwölf. In der Altersklasse der Burschen bis 29 Jahre sicherte sich Hannes Loiperdinger aus Michaelbeuern den sechsten Platz. Sein Gemeindekollege Martin Fuchs belegte Rang 15, während Alexander Ramsauer aus Obertrum den 18. Platz erreichte.
Für den Höhepunkt aus Salzburger Sicht sorgte schließlich Matthias Huber aus Michaelbeuern. In der Klasse der Mäher über 29 Jahre setzte er sich mit einer beeindruckenden Zeit und großer Präzision gegen die Konkurrenz durch und holte sich souverän den Bundessieg. Damit gab es für die Salzburger Delegation zum Abschluss des Bewerbs einen besonderen Grund zum Feiern.
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