Rekordjahr für die Feuerwehr Laakirchen - 556 Einsätze

Die Versammlung
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LAAKIRCHEN. Zur bereits 122. Jahresvollversammlung seit Gründung der Wehr durfte am vergangenen Samstag Pflichtbereichskommandant ABI Jürgen Sturm die Mannschaft der Feuerwehr sowie die zahlreich erschienenen Ehrengäste im Sicherheitszentrum Laakirchen begrüßen.

An der Spitze der Gäste befanden sich Bürgermeister Ing. Fritz Feichtinger, die Vizebürgermeister Maria Ohler, Simon Kreischer und DI Jens Baumgartner, Vertreter des Stadtrates, Feuerwehrreferent Ing. Johann Treml, die Sachbearbeiterin am Stadtamt Frau Margarete Aschauer, Feuerwehrseelsorger Mag. Franz Starlinger, Diakon Josef Wieser, den Inspektionskommandanten der Polizeiinspektion Laakirchen Chefinspektor Günter Estermann, Bezirkskommandant OBR Stefan Schiendorfer sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Christian Huemer. Auch die beiden Ehrendienstgrade E-OBR Robert Benda und E-BR Franz Hessenberger folgten der Einladung.

Nach den Begrüßungsworten übergab der Kommandant das Wort an Diakon Josef Wieser, der mit der Versammlung aller im vergangenen Jahr verstorbenen Feuerwehrkameraden gedachte.

Die Amtswalter (Gerätewart, Schriftführer und Kassenführer) konnten von einer in diesem Rekordjahr sehr intensiven Einsatz- und Ausbildungstätigkeit und notwendigen Investitionen der Wehr berichten. Der positive Bericht der Kassenprüfer führte zur einstimmigen Entlastung des Kassenführers.

In seinem Vortrag als Kommandant berichtete ABI Jürgen Sturm, dass die Laakirchner Einsatzkräfte im vergangenen Jahr in zu 556 Einsätzen alarmiert wurden. Noch nie in der Geschichte der Wehr war eine derart herausfordernde Einsatztätigkeit zu verzeichnen. Mit den zusätzlichen Schulungen und sonstigen erbrachten Leistungen ergibt dies eine Gesamtbilanz von über 18.000 Stunden im Dienste der Allgemeinheit.
Die größte Herausforderung im abgelaufenen Jahr waren sicher die beiden Hochwassereinsätze im Sommer.
Allein beim ersten großen Unwetter am 2. Juli stand die Wehr durchgehend 6 Tage lang im Einsatz. Hier hat die Feuerwehr gezeigt, wie rasch und schlagkräftig auch über einen längeren Zeitraum effektiv geholfen werden kann. Dass sich viele Kameraden Urlaub nahmen um zu helfen, ist keine Selbstverständlichkeit.

Auch überörtlich war Laakirchen im letzten Jahr sehr gefordert. So beim dreitägigen Einsatz im Schloss Ebenzweier in Altmünster und bei den zwei Brandeinsätzen im Gemeindegebiet Ohlsdorf.

Auch ausbildungstechnisch war ein besonderes Highlight zu verzeichnen. Die Firma Texport wählte die Feuerwehr Laakirchen als Veranstaltungsort aus, um ihre bundesweit beachteten "Actiondays" durchzuführen. Feuerwehren aus ganz Österreich nahmen die begehrten Plätze gerne in Anspruch, um die neueste Einsatzbekleidung im Brandcontainer zu testen.

Die Jugendgruppe ist mittlerweile auf einen Stand von 24-Mitgliedern gewachsen und damit eine der größten m Abschnitt.

Das neue Rüstlöschfahrzeug ist produktionstechnisch in der Finalphase und wird Mitte April ausgeliefert.

Der Landesbewerb in Laakirchen im Jahr 2020 wurde durch die Stadtgemeinde sowie durch die Landesfeuerwehrleitung genehmigt. Mit den Planungen wird im Herbst 2017 begonnen.

Am Ende seines Berichtes bedankte sich der Kommandant bei der Stadtgemeinde Laakirchen, bei den vorgesetzten Dienststellen der Feuerwehr sowie bei der Polizei und dem Roten Kreuz für die gute Zusammenarbeit. Sein großer Dank galt aber seinen Kameraden, ohne deren Leistungen vieles nicht möglich wäre.

Anschließend wurden Maximilian Magiera und Dominik Pointner vom Bürgermeister und vom Kommandanten angelobt und tragen nun den Dienstgrad "Feuerwehrmann".
Aufgrund ihrer Einsatztätigkeit wurden die Kameraden Hans-Peter Kolmberger, Michael Magiera, Christoph Moshammer und Andreas Radner befördert.
Die Kameraden Josef Waldl-Gruber, Ernst Spitzer, Martin Treml und Andreas Gruber konnten aus den Händen des Bezirkskommandanten die Hochwasser-Erinnerungsmedaille in Empfang nehmen.

In den abschließenden Ansprachen betonten die erschienen Ehrengäste die herausragenden Leistungen der Feuerwehr Laakirchen im abgelaufenen Jahr - besondere Erwähnung fand in allen Ansprachen die großen Herausforderungen bei den Unwettereinsätzen im Sommer 2016.

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