Suchtgiftermittlungen
Zwei Dealer im Bezirk Gmunden ausgeforscht

Erfolgreiche Polizeiermittlungen im Bezirk Gmunden.
  • Erfolgreiche Polizeiermittlungen im Bezirk Gmunden.
  • Foto: Lukas Sembera/Fotolia (Symbolfoto)
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Aufgrund von Ermittlungen im Suchtgiftmilieu konnte Anfang April 2021 ein 38-jähriger iranischer Asylwerber ausgeforscht werden, gegen den sich der Erstverdacht richtete, er handle in Bad Ischl mit Cannabiskraut.

BAD ISCHL. Im Zuge umfangreicher Erhebungen in Zusammenarbeit mit Kräften des LKA OÖ, EGS, konnte sich dieser Erstverdacht erhärten, ein 35-jähriger beschäftigungsloser Zweitbeschuldigter als Komplize ausgeforscht und gegen beide Festnahmeanordnungen bei der Staatsanwaltschaft Wels erwirkt werden.

Cannabiskraut bei Durchsuchung sichergestellt

Die Beschuldigten, beide stammen aus dem Bezirk Gmunden, wurden folglich in den frühen Morgenstunden des 24. Juni 2021 von Kräften des LKA OÖ in Bad Ischl festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Zweitbeschuldigten konnten Cannabiskraut, Verpackungsmaterialien und diverse Utensilien für den Verkauf und den Konsum von Suchtmitteln sichergestellt werden.

38 Abnehmer im Salzkammergut

Nach Abschluss der Ermittlungen stehen die Festgenommenen nun im dringenden Tatverdacht, seit zumindest Jänner 2021 eine Gesamtmenge von rund 2,6 Kilogramm Cannabiskraut und geringe Mengen Amphetamin und Kokain an zumindest 38 Abnehmer in Bad Ischl, St. Wolfgang, Ebensee, Laakirchen und Linz gewinnbringend verkauft zu haben, wobei die Suchtmittelübergaben sowohl an der Arbeitsplatzadresse des Erstbeschuldigten sowie in und um das Wohnhaus des Zweitbeschuldigten stattgefunden haben sollen. Ferner soll der 38-Jährige, welcher nicht im Besitz einer Lenkberechtigung ist, mit seinem Pkw wiederholt Abnehmer mit Suchtgift beliefert haben.
Die beiden Beschuldigten sollen hierbei arbeitsteilig vorgegangen sein, indem der 38-Jährige Cannabiskraut zum Verkauf beschafft hat und der 35-Jährige dieses in seiner Wohnung gebunkert und beide folglich Suchtgift an Abnehmer verkauft haben sollen.

Verdächtige sind geständig

Die Festgenommenen zeigten sich bei den Einvernahmen umfangreich geständig. Zu ihrer Rechtfertigung führten sie aus, sich durch den Verkauf von Suchtgift den eigenen Konsum finanziert bzw. im Falle des 38-Jährigen sein niedriges Gehalt zur Versorgung seiner Familie aufgebessert zu haben. Die Festgenommenen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels am 25. Juni 2021 in die Justizanstalt Wels überstellt. Über beide wurde die Untersuchungshaft verhängt.


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