Große Sorge im Almtal
Skigebiet Kasberg steht vor dem "Aus"

Am Wochenende machten Vereine auf das drohende Aus aufmerksam. | Foto: Wolfgang Spitzbart
  • Am Wochenende machten Vereine auf das drohende Aus aufmerksam.
  • Foto: Wolfgang Spitzbart
  • hochgeladen von Kerstin Müller

Skigebiet Kasberg könnte für immer zusperren – am Donnerstag gibt es weitere Gespräche mit Grundeigentümern. Diese blockieren den notwendigen Sommerbetrieb.

GRÜNAU. Schon seit Langem hängt das Damoklesschwert der Schließung über dem Skigebiet Kasberg in Grünau. Bis 2026 hat das Land Oberösterreich eine Abgangsdeckung übernommen, danach müssen die Eigentümer - die vier Almtalgemeinden - den Betrieb aus eigener Kraft stemmen. Alle Experten gehen davon aus, dass ein dauerhaftes Überleben nur in Verbindung mit einer touristischen Nutzung und einem Betrieb der Seilbahn auch im Sommer möglich ist. Doch dagegen sperren sich mehrere Grundbesitzer.

"Habe große Sorge"

Bis 12. März ist der Skibetrieb sicher, danach steht der Kasberg noch den Tourengehern zur Verfügung, berichtet Stefan Schimpl vom Tourismusbüro im Almtal. Ob der Kasberg in der nächsten Saison noch einmal "aufgesperrt" wird, ist in Schwebe. "Ich habe große Sorge, dass die Grundstückbesitzer nicht einlenken. Am Donnerstag gibt es ein weiteres Gespräch", sagt Landtagsabgeordneter Bürgermeister Rudolf Raffelsberger. 
Grünaus Bürgermeister Klaus Kramesberger: "Wir müssen jetzt zu einer Lösung kommen und können nicht so herumwurschteln. Ich hoffe, dass beim Gespräch am Donnerstag eine Lösung kommt und wir gemeinsam etwas Nachhaltiges schaffen. Das Land OÖ ist gewillt, in den Kasberg zu investieren, aber natürlich nur in ein langfristiges Projekt. Die ganze Region würde unter der Schließung leiden – Betriebe, Vereine, Schüler. Am Skigebiet hängt viel dran!" 
Am Wochenende nutzten Schiklubs und Schifahrer mehrere Großveranstaltungen auf dem Kasberg, um mit gelben Transparenten und Klebern ihre Unterstützung für einen Weiterbestand des beliebten Skigebietes zu bekunden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Grundeigentümer stimmen Sommerbetrieb am Kasberg nicht zu
Anzeige
Um Eis verkaufen zu können, war eine höchstgerichtliche Entscheidung notwendig. | Foto: unsplash/Zed Can
3

Unternehmensalltag
Das Höchstgericht entscheidet über den Eisverkauf

Fünf Beispiele geben Einblick in den Bürokratie-Alltag von österreichischen Betrieben. Ein städtisches Café hat eine clevere Idee: Weil sich Eis an warmen Tagen deutlich besser verkauft als Torte, soll im Schanigarten ein mobiler Eiswagen aufgestellt werden. Ungefähr 90 mal 120 Zentimeter, kaum größer als ein Kinderwagen. Es scheitert an der Genehmigung: Der Wagen beeinträchtige die Sicht auf das dahinterliegende Gebäude, zudem störe die Farbe der Beklebung das Stadtbild. Am Ende sind drei...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus dem Salzkammergut auf MeinBezirk.at/Salzkammergut

Neuigkeiten aus dem Salzkammergut als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk Salzkammergut auf Facebook: MeinBezirk Salzkammergut

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Veranstaltungs-Tipps, Partyfotos und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.