22.11.2017, 18:00 Uhr

Süßer Kölner Dom aus Gschwandt

Thomas Schneebauer überrascht jedes Jahr mit beeindruckender Sehenswürdigkeit aus Lebkuchen.

GSCHWANDT (km). Nach dem Taj Mahal, dem Mont Saint Michel oder dem Schloss Ort, ist es heuer der Kölner Dom, den Thomas Schneebauer in mühevollen Stunden "süß" nachgebaut hat. Drei Exemplare hat der Gschwandter aus 35 Kilo Lebkuchen-Teig gebaut. Eines geht wie immer an die Zisterzienserinnenabtei Mariastern in Vorarlberg, das zweite Exemplar geht an einen befreundeten Musiker am Chiemsee und das dritte Exemplar wird am Schlösser-Advent in Gmunden ausgestellt. "Wir hatten vor 15 Jahren einen Auftritt mit dem Doppelquartett Edelweiß im Kölner Dom, der ist wirklich beeindruckend. Alleine vom Eingang bis zum Altar sind es 130 Meter! Vor dem Eingang meines Lebkuchen-Doms habe ich die Heiligen Drei Könige aus Marzipan nachmodelliert", erzählt Schneebauer. Beim Vorbereiten der Seitenstützen war der Gschwandter kreativ: Mit Hilfe eines Kekserl-Herzausstechers wurden die originalgetreuen Bögen ausgestochen.


Lebkuchenteile beschützen

"Ich musste aber auf die Dose, in der die vorbereiteten Teile aufbewahrt waren, mit 'nicht essen' beschriften. Die Teile haben wie Reste ausgesehen und ich musste aufpassen, dass sie mir nicht weggenascht werden." Seit September arbeitete Schneebauer von 6 bis 23 Uhr an den drei Dom-Exemplaren und hat mit seiner Arbeit sichtliche Freude. "Man liest sich in die Geschichte der Bauwerke ein, ich habe mir wieder Pläne besorgt und so den Dom maßstabsgetreu nachgebaut. Ich kann nur froh sein, dass ich schneller war, als die Bauherren des Original-Domes. Es hat ja schließlich 632 Jahre gedauert, bis der Kölner Dom fertiggestellt wurde!"

120 Kilo Stollen gebacken

Neben den Lebkuchen-Nachbildungen hat Schneebauer in den letzten Tagen noch 120 Kilo feinsten Stollen gebacken, auch dieser ist für die Zisterzienserinnen in Vorarlberg gedacht. Vor Weihnachten gönnt sich der Gschwandter noch etwas verdiente Auszeit. Am Weihnachtstag selber wird der passionierte Musiker wieder mit seinen selbst gebauten Holzmusikinstrumenten – der zweiten Passion – seine gesamte Familie vor dem Weihnachtsbaum erfreuen.



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