30.000 Sandsäcke gegen nächste Flut

Das Sandsacklager (r.) wird in der Nähe zum Inn errichtet – ist aber selbst durch einen Erdwall vor den Fluten geschützt.
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SCHÄRDING (ebd). Die Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Schärding und das bayerische Neuhaus errichten um 1,4 Millionen Euro ein gemeinsames Sandsacklager. „Es freut mich, dass die Zusammenarbeit auf der Kommunalebene und auch im Feuerwehrbereich hier sehr gut und effizient funktioniert", so Landesrat Max Hiegelsberger bei der Baustellenbesichtigung am 16. Mai.

Bei Flut schnell handeln

Die Hochwässer 2002 und 2013 haben in allen vier beteiligten Gemeinden gezeigt, dass im Bereich des Sandsackmanagements Verbesserungsbedarf besteht. Nun wird genau für diesen Bereich eine gemeinsame Lager- und Füllstätte errichtet. Der Bau läuft und noch im Sommer ist mit der Fertigstellung zu rechnen. Im Herbst soll das Gebäude dann in Betrieb gehen und von den sechs Feuerwehren der vier Gemeinden betrieben werden. In diesem Gebäude werden zusätzlich auch die Hochwasserschutzelemente der Stadt Schärding und weitere Utensilien für den Schärdinger Katastrophenschutz gelagert. „Unsere Bevölkerung braucht im Ernstfall – sowohl bei Starkregen als auch bei Hochwasser – rasche Hilfe und diese kann mit der Inbetriebnahme dieses gemeindeübergreifenden Lagers besser gewährleistet werden. Unsere sechs Feuerwehren können im Ernstfall ohne Zeitverzögerung einschreiten, wenn das Wasser Wohnhäuser, aber auch Firmenareale bedroht,“ so die vier Ortschefs.

6000 Säcke bereits befüllt

"Nach der Inbetriebnahme sind im Lager etwa 30.000 Sandsäcke sofort verfügbar – rund 6.000 bereits befüllt", so Markus Furtner von der FF Schärding. Nachsatz: "Bei einem großen Hochwasser gibt es Bedarf für rund 15.000 Sandsäcke in den vier Gemeinden. Das Lager ist auch dafür ausgelegt, dass dort im Einsatzfall die leeren Sandsäcke mittels eigener Sandsackfüllmaschine durch Personal der sechs Feuerwehren gefüllt werden können."

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