UPDATE Großeinsatz der Feuerwehren – Brand einer Maschinenhalle in St. Roman

Brand in St. Roman am Mittwoch, 7. Februar 2018: In einer Maschinenhalle in der Ortschaft Simling ist womöglich durch Schweißarbeiten ein Feuer ausgebrochen
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  • Foto: BFKDO Schärding
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

ST. ROMAN. Wie die Polizei mitteilt, hat ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle im Beisein von Beamten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes die Brandstelle in Simling, Gemeinde St. Roman, am 8. Februar 2018 untersucht.

Es stellte sich heraus, dass der Brand durch einen elektrischen Defekt an einem Elektroschweißgerät ausgelöst wurde.

Hier derBericht vom 8. Februar 2018:

Zehn Feuerwehren mit 130 Kameraden rückten am Mittwoch, 7. Februar 2018 in die Ortschaft Simling aus: Die Halle eines Landmaschinenbetriebs stand in Vollbrand.

ST. ROMAN. Das Alarmstichwort "Brand Gewerbe, Industrie" um 20:45 Uhr ließ nichts Gutes erahnen, wie Einsatzleiter Michael Scheuringer schildert. Als die FF St. Roman am Abend des 7. Februar bei der Landmaschinenbetrieb in Simling ankam, stand die Halle bereits in Vollbrand. Aufgrund des Brandumfanges und der starken Rauchentwicklung wurden vier weitere Feuerwehren alarmiert – die FF Rain, die FF Aschenberg sowie die FF Stadl.

Der Firmeninhaber selbst war auf den Brand aufmerksam geworden und hatte den Notruf abgesetzt. Da Löschversuche bereits aussichtslos waren, lenkte er seine zwei Privat-Pkw, den Firmen-Lkw sowie eine Zugmaschine einer Kundschaft vom brennenden Gebäude weg, um diese vor Beschädigungen zu schützen.

Die Feuerwehren starteten unter Einsatz von schwerem Atemschutz mehrere Löschangriffe von außen. Gleichzeitig haben die Einsatzkräfte mit drei verschiedenen Wasserteichen die Löschwasserversorgung für die Löschfahrzeuge sichergestellt. Hierzu mussten mehrere hundert Meter Leitungen verlegt werden. Den Brand konnten die Einsatzkräfte rasch unter Kontrolle bringen. Ebenso gelang es ihnen, wichtige Dokumente zu retten und ins Freie zu bringen.

Allerdings wurde die Maschinenhalle samt Ausrüstung und Werkzeuge sowie eine darin befindliche Zugmaschine und ein Futtermischwagen von Kundschaften durch den Brand größtenteils vernichtet.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Landeskriminalamt Oberösterreich übernommen. Womöglich könnten Schweißarbeiten das Feuer ausgelöst haben. Denn der Firmeninhaber hatte in den Abendstunden in der Werkstätte Schleif- und Schweißarbeiten am Futtermischwagen durchgeführt.

Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Mittels Teleskopmastbühne der Feuerwehr Engelhartszell wurden die Löscharbeiten von oben unterstützt und ein Schaumteppich über die gesamte Halle aufgetragen. Letzte Glutnester wurden mittels Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht. Ein  Atemschutzschutzsammelplatz wurde eingerichtet und die Atemschutzflaschen wurden durch das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Schärding noch an Ort und Stelle gefüllt.

Nach etwa 3 Stunden konnten die Feuerwehren vom Brandherd abrücken. Insgesamt standen 10 Feuerwehren mit 130 Kameraden und 14 Fahrzeugen im Einsatz.

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