Ein Überblick
Zahlen, Daten und Fakten zum Bezirk Schärding
- Die jüngste Gemeindebevölkerung weist Mayrhof auf, mit einem Durchschnittsalter von 39,14 Jahren.
- Foto: Johann Blümlinger
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In welchen Gemeinden sind die Bewohner am ältesten, wo leben die meisten G'studierten und wie hoch ist das durchschnittliche Jahreseinkommen der Schärdinger Arbeitnehmer? Antworten finden Sie hier.
SCHÄRDING. Der Bezirk Schärding ist 618 Quadratkilometer groß und Heimat von rund 58.000 Menschen, je zur Hälfte etwa Frauen und Männer. Die meisten Bewohner sind zwischen 20 und 64 Jahre alt. Als jüngste Gemeinde der Region sticht Mayrhof hervor: Hier beträgt das Durchschnittsalter 39,14 Jahre. Sigharting, Eggerding und St. Marienkirchen bleiben knapp unter 42. Am ältesten sind im Schnitt die Engelhartszeller mit 48,48 Jahren. Schärding (5.595), Andorf (5221) und St. Florian am Inn (3.225) zählen die meisten Einwohner. Am anderen Ende reihen sich Sigharting (892), Vichtenstein (615) und Mayrhof (329) ein.
- Akademiker wohnen die meisten in Brunnenthal: Knapp 18 Prozent der 25- bis 64-jährigen Brunnenthaler haben ein Studium abgeschlossen.
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Ausländeranteil und "Gstudierte"
Was die Bevölkerungsdichte angeht: In der Stadt Schärding leben rund 1.300 Menschen pro Quadratkilometer – in Engelhartszell sind es hingegen nur 48. Der Anteil an Bewohnern mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist in Freinberg mit 33,77 Prozent und in Schärding mit 28,35 Prozent am höchsten. St. Roman und St. Aegidi bilden das Schlusslicht mit 2,36 und 3,12 Prozent.
Bei knapp 14.200 Personen im Bezirk Schärding ist die Pflichtschule die höchste abgeschlossene Ausbildung, etwa 25.600 haben einen Lehrabschluss. Den höchsten Akademikeranteil verzeichnet Brunnenthal: Knapp 18 Prozent der 25- bis 64-Jährigen haben ein Studium abgeschlossen, in der Stadt Schärding sind es 16 Prozent. Die wenigsten G'studierten – unter zehn Prozent – wohnen in St. Willibald, Enzenkirchen und Vichtenstein. Das mittlere Jahresnettoeinkommen der Schärdinger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betrug 2023 rund 26.900 Euro, das waren etwa 7 Prozent mehr als das Jahr davor. Frauen (20.418 Euro) verdienten dabei im Schnitt wesentlich weniger als Männer (32.420 Euro). Auffällig ist auch, dass im Bezirk Schärding deutlich mehr Auspendler (21.244) als Einpendler (14.991) wohnen. 1.181 Personen fahren zur Arbeit in die Landeshauptstadt Linz.
- Insgesamt gibt es im Bezirk Schärding 48 Schulen.
- Foto: MS Taufkirchen an der Pram
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Polizei, Feuerwehr & Pflege
Außerdem gibt es 48 Schulen, ein Krankenhaus in Schärding und fünf Bezirksalten- und Pflegeheime – zwei in Schärding sowie je eines in Andorf, Esternberg und Zell an der Pram. Zusätzlich befindet sich in Engelhartszell noch das Seniorenwohnhaus St. Bernhard. Insgesamt stehen derzeit 499 Pflegeplätze im gesamten Bezirk zur Verfügung. Für die Sicherheit in der Region sorgen das Bezirkspolizeikommando in Schärding sowie sieben weitere Polizeiinspektionen – in Andorf, Engelhartszell, Münzkirchen, Riedau, Schardenberg, Schärding und Suben. 66 Feuerwehren mit 5.300 Aktiven stehen bei Bränden, Unfällen und Katastrophen der Bevölkerung zur Seite. 2.678 Einsätze bewältigten sie im Jahr 2024 und retteten dabei unter anderem 44 Menschen und 186 Tiere aus oft lebensbedrohlichen Situationen.
Viele Deutsche, Holländer und Schweizer besuchen Bezirk
Der Tourismus erlebt im Bezirk Schärding einen steten Zustrom. Verzeichneten die Betriebe im Jahr 2021 noch rund 109.000 Nächtigungen, waren es 2024 schon knapp 159.000. Dabei hielt sich das Verhältnis zwischen in- und ausländischen Besuchern fast die Waage. Von den mehr als 35.000 ausländischen Gästen kamen die meisten aus Deutschland, den Niederlanden sowie der Schweiz und Liechtenstein.
Quellen:
- Bericht „Zahlen, Daten und Fakten 2024“ des Landes OÖ
- Statistik Austria
- Jahresbericht 2024 des Bezirksfeuerwehrkommandos Schärding
- Jahresbericht des SHV Schärding 2024
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