Selbstbedienungskassen und Co.eine Gefahr?

Die Gewerkschaftsschüler aus Ried und Schärding haben im Rahmen ihrer Abschlussarbeit über 200 Personen befragt. | Foto: Neuwirth
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SCHÄRDING, RIED (ebd). Unter dem Titel "Mehrwert Mensch" haben sich Schüler der Gewerkschaftsschule Ried/Schärding in ihrer Abschlussarbeit der zweijährigen Ausbildung dem Thema Selbstbedienungskassen und Co. gewidmet. "Wir sind nicht gegen Automatisierung, sondern wollen aufzeigen und die Leute dahingehend sensibilisieren, dass dadurch Arbeitsplätze gefährdet sein könnten", so die Gewerkschaftsschüler. Befragt wurden mittels Fragebögen nicht nur Handelsangestellte aus den beiden Bezirken, sondern auch Passanten in der Rieder Weberzeile. Laut Umfrageergebnis sind sich fast alle Befragten darüber einig, dass die Automatisierung Arbeitsplätze gefährdet. Dennoch haben knapp drei Viertel der Befragten schon eine Selbstbedienungskasse genutzt.

Negative Auswirkung auf Arbeitsplatz

Obwohl viele darin eine Zeitersparnis sehen, bejahten fast zwei Drittel die Frage, dass Selbstbedienungskassen negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzsicherheit der Kassiere haben. Weiters gaben rund drei Viertel der Befragten an, Waren übers Internet zu kaufen. Fast die Hälfte tut dies ein bis zweimal im Monat. Meist genannter Grund ist Bequemlichkeit und die größere Auswahl. Dabei sehen zwei Drittel den lokalen Handel dadurch stark unter Konkurrenzdruck gesetzt und auch Arbeitsplätze im persönlichen Umfeld gefährdet. Obwohl unter den Befragten Einigkeit darüber herrscht, dass die menschliche Arbeitskraft zunehmend weniger wert wird, ist fast allen persönliche Kundenberatung wichtig. Interessant ist, dass es so gut wie alle Beteiligten stört, dass ständig Daten über sie gesammelt werden.

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