Kinderrehabilitation
Tag der offenen Tür im Rehazentrum Wiesing

Von links nach rechts: Pflegedirektor Norbert Hilweg; Regionaldirektor Oliver Mühleder; Verwaltungsdirektorin Mag. Manuela Gruber; Landesrätin Cornelia Hagele; Alois Aschberger, ehemaliger Bürgermeister Gemeinde Wiesing; Dr. Georg Schreder, FA für Kinder- und Jugendheilkunde; Sandra Troppmair, Mitarbeiterin seit Eröffnung; René Steinberger, Schulleitung
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  • Von links nach rechts: Pflegedirektor Norbert Hilweg; Regionaldirektor Oliver Mühleder; Verwaltungsdirektorin Mag. Manuela Gruber; Landesrätin Cornelia Hagele; Alois Aschberger, ehemaliger Bürgermeister Gemeinde Wiesing; Dr. Georg Schreder, FA für Kinder- und Jugendheilkunde; Sandra Troppmair, Mitarbeiterin seit Eröffnung; René Steinberger, Schulleitung
  • hochgeladen von Julia Erler

Am Freitag, den 12. September, öffnete das OptimaMed Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Wiesing seine Türen. Beim Tag der offenen Tür strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Haus, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und bekamen dabei nicht nur Informationen, sondern auch ein buntes Programm für die ganze Familie geboten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten interessierte Gäste durch die modernen Räumlichkeiten und erklärten, welche Angebote Kinder und Jugendliche während ihrer drei- bis fünfwöchigen Aufenthalte nutzen. Das 2023 eröffnete Haus ist mit einem Therapiebecken, Bewegungsräumen und hellen Zimmern bestens ausgestattet. Die Angebote sind speziell auf die Bedürfnisse junger Patientinnen und Patienten zugeschnitten. Unter anderem mit Spielecken, barrierefreien Spielplätzen und einem Turnsaal.

Buntes Programm für Kinder

Während die Erwachsenen Einblicke in die Reha-Arbeit erhielten, kamen auch die jungen Gäste beim Tag der offenen Tür auf ihre Kosten. Kinderschminken, ein Clown, ein Puppentheater und die Möglichkeit, den hauseigenen Spielplatz auszuprobieren, sorgten für strahlende Gesichter. Für das leibliche Wohl war mit Kuchen, Brezen und Getränken ebenfalls gesorgt.

Landesrätin zeigt sich beeindruckt

Auch Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Sie schloss sich einer der Hausführungen an und zeigte sich begeistert:
„Ich bin sehr glücklich, dass es gelungen ist, dieses Rehazentrum in Wiesing zu errichten. Es ist eine wunderbare Ergänzung in unserer Gesundheitslandschaft. Wir merken, dass wir ganz dringend immer mehr Plätze brauchen.“

Einblicke in die Therapiearbeit

Rund 70 Personen arbeiten derzeit im Rehazentrum, diese reichen von Ärzt:innen und Therapeut:innen über Pflegekräfte bis hin zu Verwaltung, Küche und Service. Rund 80 Prozent des Teams sind Frauen. Gemeinsam stellen sie sicher, dass die Kinder individuell betreut werden. Die Therapiepläne werden täglich neu erstellt und die jungen Patient:innen absolvieren durchschnittlich rund 150 Therapieminuten pro Tag. Das Angebot reicht von Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie über Musik- und Hundetherapie bis hin zu Gruppenkursen wie Eltern-Kind-Schwimmen. Die Behandlungsbereiche des Rehazentrums beinhalten die mobilisierende Rehabilitation mit neurologischem und orthopädischem Schwerpunkt und die Mental Health Rehabilitation für Erkrankungen aus dem Bereich seelischer Gesundheit.

Gelungene Veranstaltung

Das Haus war am Freitag durchgehend gut besucht, ein deutliches Zeichen für das Interesse in der Region. Verwaltungsdirektorin Manuela Gruber betonte die Bedeutung des offenen Hauses: „Wir wollten den Menschen zeigen, wie es bei uns aussieht und wie wir arbeiten. Nach zweieinhalb Jahren sind wir hier in Wiesing wirklich angekommen und jetzt war es an der Zeit, unsere Türen zu öffnen und der Bevölkerung die Scheu vor der Kinderrehabilitation zu nehmen.“

Der Tag der offenen Tür bot nicht nur Einblicke in die Arbeit des Rehazentrums, sondern auch viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Nachmittag, der für Besucher:innen und Mitarbeiter:innen definitv in Erinnerung bleibt und die Bedeutung des Hauses für die Tiroler Gesundheitslandschaft unterstrich.

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