"Faschingisda" in Millstatt

Kärntens Faschingspräsident Bruno Arendt mit dem neuen Millstätten Prinzenpaar
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MILLSTATT. Im Beisein des Vize-Präsidenten des Bundes Österreichischer Faschingsgilden (BÖF), dem BÖF-Landespräsident Kärnten Bruno Arendt, eröffnete das Millstätter Narrenparlament (MiNaPa) unter dem traditionellen Motto "Faschingisda" die Fünfte Jahreszeit. Ehrenpräsident Manni Maier führte mit viel Witz durchs Programm im Freien vor dem Badehaus, begrüßte die Gilden aus Baldramsdorf mit Kanzler Günther Brunner an der Spitze und dem wenige Stunden zuvor inthroniserten neuen Prinzenpaar, die Spittaler (Peter Schober) und die "Wilden Lurnis" (Sepp Paulik) und stellte die heimische Ministerriege vor.

MiNaPa ohne Kanzler

Weil das MiNaPa derzeit ohne Kanzler ist (Manfred Schlögl fungiert lediglich als "Hoffotograf"), ergriffen Vizekanzler Gerald Maier, vor allem Kultusminister und "Möchtegern-Präsident" (M. Maier) das Wort. Manfred Maier präsentierte das "Fake"-Prinzenpaar Kathrin II. (Görtschacher) und Finanzminister Markus Steindl, das am Vormittag noch die Millstätter Narren in Baldramsdorf vertreten hatte, um sodann mit Stefanie (Pleikner) II. und Prinz Gaudius von Lustig XXIII. (Marco Rud) das echte Paar zu präsentieren.

Anstelle von Sophie Maier (M.Maier: "Sie ist in Vorbereitung, mich zur Enkelin...äh: zum Opa zu machen") debütierte als Hofnarr wortgewandt Kathrin Görtschacher. Sie konnte schließlich Bürgermeister Hans Schuster nach zähem verbalen Ringen dazu bringen, sich über ein Veto des Gemeinderates hinwegzusetzen und den Rathausschlüssel auszuhändigen.

"Betriebsordnung" fürs Rathaus

Allerdings gelten bestimmte Regeln der "Betriebsordnung" in der Faschingszeit zu beachten: "Beamte sind keine Narren, auch nicht im Fasching. Rote Nasen haben nur Zugang, sofern diese naturgegeben sind. Geshreddertes Papier darf nicht mit Konfetti verwechselt und ausgestreut werden."

Im neuen blau-gelben Kostüm bot die Prinzengarde einen gekonnten Auftritt, der nach eifrigen Zugabe-Rufen wiederholt werden musste. Auf das angekündigte Feuerwerk wurde verzichtet. Stattdessen spenden die Millstätter die entsprechenden Kosten von 350 Euro der Ö3-Wundertüte.

Unter den vielen Zuschauern fanden sich neben dem Hausherrn Alexander Thoma auch Hubert Franz ein, der als Hauptmann der Bürgergarde am Samstag, 18. November, das nächste Junkerfest ausrichtet, mehrere Millstätter Politiker sowie Christian Madritsch, Staatssekretär des Villacher Faschings, ein.

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