Naturerlebnis auf zwei Rädern
Die schönsten Radwege und Motorradstrecken
- Der Millstätter Radweg und die Großglockner Hochalpenstraße sind für Radfahrer Stefan Müller (links oben) und Motorradfahrer Peter Stockmann (links unten) tolle Ausflugsziele.
- Foto: Privat/BG/BRG Porcia/Gert Perauer/Kärnten Werbung
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Oberkärnten ist mit seinen Bergen, Seen und Tälern ein Paradies für alle, die sich gerne in den Sattel schwingen, um dem Alltag zu entfliehen.
BEZIRK SPITTAL. MeinBezirk.at hat mit zwei bekannten Persönlichkeiten aus dem Bezirk Spittal über ihre Lieblingsorte zum Fahrradfahren und Motorradfahren gesprochen.
Der Klassiker für Radfahrer
Für Radfahrer aus der Region ist der Radweg um den Millstätter See der Klassiker schlechthin. Er führt um den gesamten See und verbindet Seeboden, Millstatt und Döbriach. Der Einstiegsort kann dabei frei gewählt werden. Auch für den Bike-Profi Stefan Müller ist der knapp 28 Kilometer lange, naturbelassene Millstätter Radweg daher der klare Favorit unter den vielen Möglichkeiten. „Am Millstätter Radweg schließt sich für mich ein Kreis. Darauf fahre ich durch meine ganze Heimatregion“, erklärt der heimatverbundene Millstätter. Da es keine besonders herausfordernden Steigungen gibt, kann er auch mit seinen Kindern dort problemlos fahren. „Es ist ein Radweg, der für die ganze Familie gemacht ist“, so Müller. Drei weitere Favoriten von ihm sind der Maltatal-Radweg, der Radweg um den Weißensee und der Glockner Radweg.
- Im Winter ist der Weißensee ein Paradies für Eisläufer. Im Sommer ist die Gegend ein beliebtes Ziel für Radtouren.
- Foto: Stefan Valthe
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- Der Maltatal-Radweg führt über seine gesamte Strecke immer entlang des Flusses Malta und direkt am Eselpark vorbei.
- Foto: Maltatal.rocks
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Radtourismus boomt in der Region
"In Wahrheit gibt es viele schöne Radwege in Oberkärnten. Aktuell boomt das Radfahren in Oberkärnten", setzt Müller fort. Die Region sei optimal für das immer beliebter werdende Gravel-Bike. Müller ist froh, dass so viele Radverbindungen zustande kommen, wie etwa der Radweg durch die Lieserschlucht. Vor allem diesen Lückenschluss sieht der erfahrene Profi-Biker als extrem positive Entwicklung für Radfahrer aus der gesamten Region, aber auch für den Tourismus.
- Der Lückenschluss zwischen Spittal und Seeboden sei nicht nur eine extrem positive Entwicklung für Fahrradfahrer aus der Region, sondern auch für den Tourismus.
- Foto: Stadtgemeinde Spittal
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Genuss statt Geschwindigkeit
Für einen gemütlichen Motorradfahrer wie Peter Stockmann sind die Nockalmstraße und die Großglockner Hochalpenstraße Magneten. Dort fährt er zwanglos auf seiner Royal Enfield und genießt die einzigartige Aussicht. „Die anderen fahren immer an mir vorbei“, lacht er, doch ihm geht es nicht um die Geschwindigkeit, sondern um das entspannte Motorradvergnügen in der Natur. Denn auch wenn ein Motorrad viel unkomfortabler als ein Auto sei, sei man der Natur auf zwei Rädern viel unmittelbarer ausgesetzt. Dadurch sei man auch viel konzentrierter als im Auto und baue Stress ab. Stockmann freut sich schon darauf, seine Royal Enfield im Sommer wieder zu starten.
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